„Luftmassenwechsel“ im Freistaat

Unwetter in Bayern: DWD-Warnungen lichten sich am späten Abend

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Am Wochenende drohen Unwetter in Bayern. Sie gehen mit einem vom Deutschen Wetterdienst prognostizierten Temperatursturz einher. (Symbolbild)
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Schluss mit der Hitze in Bayern – zumindest vorerst. Den Meteorologen zufolge rauschen die Temperaturen am Wochenende ziemlich nach unten.

Update, 22.56 Uhr: Die Warnungen vor „schweren Gewittern mit heftigem Starkregen“ in Bayern sind aufgehoben. Die Wetterkarte des DWD zeigt am späten Samstagabend überwiegend grüne Flächen in für den Freistaat. Das bedeutet: keine Warnungen.

Eine Ausnahme machen die Wetterexperten allerdings für das Berchtesgadener Land und den südlichen Zipfel des Kreises Traunstein. Dort gelten noch bis 23.30 Uhr weiterhin Warnungen vor schweren Gewittern der Stufe 2 von 4.

Gewitterlage in Bayern entspannt sich – doch weiterhin Warnungen für einzelne Kreise

Update, 20.30 Uhr: Keine Entspannung in Bayern: Teile des Freistaats auf der DWD-Warnkarte sind mittlerweile rot gefärbt. Für die Stadt und den Landkreis München, Miesbach und Rosenheim gilt eine „amtliche Unwetterwarnung vor schweren Gewittern mit heftigem Starkregen“. Die Warnung gilt vorerst bis 22 Uhr.

Update, 19.10 Uhr: Der DWD hat die Warnungen für Landkreise im Kreis Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach wie angekündigt wieder aufgehoben. Entwarnung geben die Meteorologen trotzdem noch nicht: Im Unter- und Oberallgäu können starke Gewitter auftreten, mit „Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 20 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h“. Auch für die Kreise Miesbach, Rosenheim, Traunstein und das Berchtesgadener Land warnt der DWD weiterhin.

DWD warnt vor Gewittern in Regionen Bayerns

Update, 17 Uhr: Mittlerweile warnt der DWD für weitere Landkreise in Bayern vor Gewittern. Im Kreis Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Traunstein und im Berchtesgadener Land waren die Meteorologen ortsweise vor „Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 20 l/m² in kurzer Zeit“. Die Warnung gilt vorerst. bis 18 Uhr.

Update vom 17. August, 15 Uhr: Wie angekündigt ist die zweithöchste Alarmstufe des DWD um 15 Uhr ausgelaufen. Die Meteorlogen warnen aber weiterhin vor „starkem Gewitter“ in der Region zwischen dem Ostallgäu, Weilheim und Garmisch-Partenkirchen. Sie gilt noch bis 16 Uhr.

Bayern-Prognose: Gewitter und Unwetter am Wochenende – bis Montag Dauerregen vorhergesagt

Doch auch wenn diese Warnungen auslaufen, ist die bedrohliche Wetterlage noch nicht überstanden. Bis weit in den Sonntag hinein kann es immer wieder zu teils schweren Gewittern und sogar Unwettern kommen, warnt der DWD. Im aktualisierten Warnlagebericht schreiben die Experten zu den Gewittern heute: „Heute Nachmittag und abends in den Alpen und im südlichen Vorland einige Gewitter. Dabei zwischendurch Starkregen um 20 mm in kurzer Zeit, seltener Hagel und stürmische Böen um 70 km/h. Durch heftigen Starkregen um 30 mm/h Gefahr lokaler Unwetter. Vereinzelt um 40 mm nicht ausgeschlossen.“

Zu Sonntag heißt es: „Hauptaktivität am Sonntag, tagsüber in der Südosthälfte. Verbreitung und Intensität ähnlich wie am Vortag am Alpenrand. Z. T. auch ohne Blitz und Donner Starkregen, manchmal über mehrere Stunden bzw. wiederholt“. Gen Nachmittag geht der Starkregen dann in Dauerregen über, der bis Montag, 19. August, anhält.

Update vom 17. August, 14.30 Uhr: In Bayern ist die Wetterlage derzeit weitgehend ruhig – bis auf eine Region. Der Deutsche Wetterdienst warnt in einer Region zwischen dem Ostallgäu, Weilheim und Garmisch-Partenkirchen vor „schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel“.

Zweithöchste Warnstufe in Bayern: „Schwere Gewitter mit heftigem Starkregen“ drohen

„Von Südwesten ziehen örtlich Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen um 30 l/m² in kurzer Zeit sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h und Hagel“, so die Meteorologen. Die Warnung der zweithöchsten Stufe gilt vorläufig bis 15 Uhr.

Erstmeldung vom 17. August: München – War das eine Hitze vergangene Woche. Fünf Tage lang galt eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für weite Teile Bayerns. In der Spitze erreichten die Temperaturen fast überall mehr als 30 Grad. Einher gingen die hohen Temperaturen mit einer Schwüle, die vielen Menschen besonders in den Städten zu schaffen machte. Nun steht ein Luftmassenwechsel bevor – und der wird laut DWD ungemütlich.

Unwetter in Bayern: Wettersturz und Starkregen im Freistaat vorhergesagt

Im aktuellen Warnlagebericht schreibt der Deutsche Wetterdienst, dass Bayern am Wochenende zunächst noch im „Bereich warmer, in erster Linie aber sehr feuchter Luft mediterranen Ursprungs“ verbleibt. Doch es nähert sich eine Kaltfront, die für einen „Luftmassenwechsel“ sorgt – mit diesem rauschen dann auch die Temperaturen in die Tiefe.

Damit einher gehen vor allem am Samstag, 17. August, „kräftige Gewitter“, warnt der DWD. Den Meteorologen zufolge sind davon gleich mehrere Regionen im Freistaat betroffen: „Heute im Umfeld der Fränkischen Alb und südlich/südöstlich davon vor allem bis Mittag einige Gewitter, Schwerpunkt im erweiterten Umfeld der Donau, abends auch wieder an den Alpen“. Es komme dabei zu lokalem Starkregen „mit Mengen zwischen 15 und 25 l/qm in der Stunde, kleinkörnigem Hagel sowie stürmische Böen um 70 km/h“.

Damit nicht genug: Lokal kann es auch zu Unwettern kommen, warnt der DWD. „Vor allem durch heftigen Starkregen mit Mengen bis 40 l/qm in kurzer Zeit oder bei Mehrfachtreffern in wenigen Stunden“.

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Temperatursturz am Sonntag – es kann um mehr als 15 Grad nach unten gehen

In der Nacht zum Sonntag, 18. August, kann es dann weitere Gewitter geben. „Vor allem in Schwaben und im westlichen Franken gebietsweise Starkregen mit Mengen um 20 l/qm in wenigen Stunden, insbesondere bei eingelagerten Gewittern. Lokal auch Mengen über 35 l/qm und damit Unwetter nicht ausgeschlossen“, schreiben die Meteorologen im Warnlagebericht.

Gleichzeitig gibt es einen Luftmassenwechsel in Bayern – und der sorgt dafür, dass es mit den Temperaturen ziemlich heftig nach unten geht. Der Wetter-Vorhersage des DWD zufolge hat es am Sonntagmorgen nur noch 14 Grad (Südbayern) bis 18 Grad (Unterfranken). Bedenkt man, dass unter der Woche die Temperaturen in Bayern teils noch jenseits der 30-Grad-Marke lagen, ist das ein Temperatursturz um mehr als 15 Grad. Erst im Laufe der kommenden Woche wird es dann wieder etwas wärmer. (fhz)

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