Vereine helfen fleißig mit

Vorm Rathaus Holzkirchen: Spendenbox für selbst genähte Masken

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Holzkirchner Vereine helfen: Die von Bürgern genähten Masken werden von Vereinsmitgliedern an Bedürftige verteilt. Unser Bild vor der Sammelbox am Rathaus zeigt (v. l.) Albena Bonev (Tausch-Zeit), Mareike Miederer, die 30 selbst genähte Masken produziert und gespendet hat, Cornelius Heuten (Pfadfinder), Elisabeth Dasch (Förderverein Notfallmedizin Holzkirchen und Umgebung) und Christiane Utz (TuS Holzkirchen).
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Auch in Holzkirchen gilt die Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Doch nicht jeder verfügt über einen Schutz. Deshalb gibt es jetzt eine Spendenaktion.

Holzkirchen Maskiert ist angesagt: Seit vergangener Woche gilt in Bayern die Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und beim Einkaufen. Auch beim Besuch des Holzkirchner Rathauses und des Grünen Marktes müssen Mund und Nase verhüllt sein. Doch was tun, wenn man kaum an die Masken kommt? Die Marktgemeinde hat dafür ein Projekt entwickelt und vor dem Rathaus eine zentrale Sammelstelle für selbst genähte Masken eingerichtet.

Viele Bürger, die Community-Masken nähen können und helfen möchten, haben sich zuletzt im Rathaus gemeldet. Sie können jetzt ihre Masken direkt am Eingang des Rathauses in einen extra dafür bereitgestellten Behälter einwerfen. „Die Masken werden dann sortiert und an Personen oder Einrichtungen verteilt“, sagt Eva-Maria Schmitz von der Standortförderung. Ausgestattet werden etwa sozial Bedürftige oder ältere Menschen sowie Pflegepersonal und Hilfskräfte in Altenheimen und Hilfsorganisationen. Landet ein Überschuss in der Sammelbox, werden die Masken, gegen eine Spende, während des Grünen Marktes am Samstag und Mittwoch abgegeben.

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Das Rathaus hat für die Aktion auch einige Vereine mit ins Boot geholt. Es helfen der Förderverein Notfallmedizin Holzkirchen und Umgebung, die Pfadfinder, der Förderverein für Straßenkinder im Senegal, die Tausch-Zeit und der TuS Holzkirchen. Diese fünf Vereine werden die Mund-Nasen-Masken verteilen. Weitere Vereine unterstützen die Verwaltung, indem sie die Aktion bewerben und ihre Mitglieder bitten, Community-Masken zu nähen. „Wir freuen uns sehr, dass die Vereine so fleißig mitmachen“, sagt Schmitz. Der gemeindliche Bauhof habe geholfen, indem er sehr schnell einen passenden Abgabebehälter für die Masken gebastelt hatte.

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Die selbst hergestellten Community-Masken fangen zumindest einen Teil des Speichels ab, der beim Sprechen in der Luft verteilt wird. Zudem fassen sich Menschen, die eine Maske tragen, weniger häufig ins Gesicht. Ein Mund-Nasen-Schutz ist aber auch vor dem Hintergrund sinnvoll, dass nicht jeder Erkrankte weiß, dass er mit dem Coronavirus infiziert ist. Denn auch wer selbst keine Symptome hat, kann den Erreger an andere weitergeben. 

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