Waldram

Waghalsige Stunts: Skater zeigen im erneuerten Park ihr Können

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Übergabe: Zweiter Bürgermeister Günther Eibl (re.), Stadträtin Gerlinde Berchtold (li.) und KJFV-Geschäftsführer Fritz Meixner (2. v. li.) präsentierten mit den R.A.I.-Mitgliedern eine Spendentafel und ein neues Eingangsschild.
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Skater und Scooter-Fahrer aus Wolfratshausen dankten den Spendern für den neuen Bodenbelag des Waldramer Skate-Parks auf ihre Art – mit einem Skate Contest.

Waldram – Jede Menge los war am Samstag auf den Halfpipes und Rampen neben der B11-Einfahrt. Nach zweijähriger coronabedingter Zwangspause richtete die Roll Active Initiative (R.A.I.) des Kinder- und Jugendfördervereins (KJFV) wieder einen Skate Contest aus und lud dazu auch Spender ein, die vor einem Jahr eine aufwendige Bodensanierung des Areals ermöglicht hatten.

Waldram: Waghalsige Tricks und tolle Stunts: Skater zeigen im erneuerten Skate-Park ihr Können

Wie berichtet musste der rissige und wellige Asphalt erneuert werden, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Die Finanzierung der Baumaßnahme gelang mithilfe einer Crowdfunding-Aktion, an der sich Privatpersonen und Firmen beteiligten. Ihre Namen befinden sich auf einer Spendentafel, die Vize-Bürgermeister Günther Eibl am Samstagnachmittag gemeinsam mit den beiden R.A.I.-Vorsitzenden Maximilian Becker und Jürgen Schuster enthüllte. „Leider haben nicht alle 144 Sponsoren auf die Tafel gepasst“, bedauerte der Vize-Bürgermeister. Die Namensliste stand zunächst als Blickfang unter dem ebenfalls eingeweihten Eingangsschild.

Skater in Wolfratshausen: Per Crowd-Funding zur Finanzierung des neuen Bodenbelags

Eibl würdigte das Engagement der R.A.I. und die mitunter waghalsigen Tricks, die die rund 30 Teilnehmer des Skate Contests zeigten. „Ich würde mich das nicht trauen, da wäre ich schnell im Krankenhaus.“ Dass Skaten seit 2021 eine olympische Disziplin ist, wertete Eibl als einen Beweis für die gestiegene Beliebtheit der einstigen Randsportart.

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Nach Corona-Pause: Endlich wieder Skateboarden mit Publikum

„Wir wollten den Wettbewerb nach zweijähriger Pause unbedingt durchführen“, betonte Jürgen Schuster. Der R.A.I.-Vize verwies darauf, dass der vor 15 Jahren gegründete Verein mittlerweile rund 40 Mitglieder zählt. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wird auch durch gemeinsame Ausflüge gefördert. Am Samstag zeigten Kinder im Grundschulalter beachtliche Tricks und holten sich dafür Preise im Gesamtwert von 500 Euro ab. Beifall erhielten sie von den rund 100 Besuchern, die nachmittags und in den Abendstunden das Gelände besuchten. „Es kamen Leute aus Tölz, München und Umgebung“, berichtete Schuster. Die R.A.I.-Mitglieder boten ihn Grillfleisch, Obst und gekühlte Getränke an. Dazu wummerten HipHop-Beats aus den Boxen.

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