VonVerena Usleberschließen
Die 27 000 Wahlzettel für den 7. Mai sind gedruckt. Doch OB-Kandidatin Elisabeth Staffler (Leben in Bruck) ist nicht zufrieden. Sie prangert an, dass unter ihrem Namen nur „Bachelor of Science und pflegende Angehörige“ steht. Ihrer Meinung nach müsse ihr akademischer Grad genauer beschrieben werden.
Fürstenfeldbruck – Deshalb hat sie sich bei den zuständigen Mitarbeitern im Rathaus beschwert. Korrekter Weise müsse die Berufs-Bezeichnung – alle Kandidaten haben eine solche auf dem Wahlzettel – anders heißen. Nämlich „Bachelor of Science (Honours Degree) Biochemie und Management“. Den Abschluss hat die Bruckerin in London erworben.
Wie Rechtsamts- und Wahlleiter Christian Kieser mitteilt, wird die Stadt die Wahlzettel deshalb nicht neu drucken. „Der Wahlausschuss hat die Bezeichnungen so beschlossen. Frau Staffler hätte sich davor melden müssen.“ So habe es etwa SPD-Kandidat Philipp Heimerl gemacht. Zudem sei die Bezeichnung nicht falsch. „Es wäre anders, wenn dort etwa ’Bachelor of Arts’ stünde.“
Staffler sieht das nicht so. „Ich werde nicht ernst genommen“, sagt sie. Sie fühlt sich auch deshalb im Recht, weil sie das Landratsamt auf ihrer Seite glaubt. „Es kann bei der Wahl einen Unterschied machen, ob Biochemie und Management als Qualifikation erwähnt ist oder nicht.“ Rechtliche Schritte schließe sie nicht aus, sagte sie am Dienstag.
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