VonAlois Ostlerschließen
Andreas Steppanschließen
Besucheransturm, Stau, Parkchaos, ein Naturidyll unter Stress: Wie diese Probleme am Walchensee in den Griff zu bekommen sind, soll nun in größerer Runde diskutiert werden. Nun wurde der Termin für den zweitägigen Workshop bekannt gegeben.
Jachenau/Kochel am See - Der Termin für den Walchensee-Workshop steht: Wie der Jachenauer Bürgermeister Georg Riesch jetzt im Gemeinderat berichtete, sind dafür Freitag und Samstag, 14./15. Dezember, anberaumt. „Der Tagungsort steht noch nicht fest“, sagte Riesch.
Klar sei hingegen, dass am ersten Tag rund 40, am zweiten dann nur noch 20 Personen mitdiskutieren sollen. Die Gemeinden Kochel am See und Jachenau würden jeweils 12 bis 15 Teilnehmer entsenden. „Welcher Personenkreis das sein wird, das bleibt uns überlassen.“ Ihm sei wichtig, dass beim Workshop Menschen verschiedener Altersstufen vertreten seien. Zudem sollen laut Riesch Vertreter aus den Bereichen Tourismus, Gastronomie, Rettungsdienst, aus dem Gemeinderat und – „ganz wichtig“ – der „See-Anlieger als Hauptbetroffene“ dabei sein.
Lesen Sie auch: Rund 500 Strafzettel am Walchensee
Für den Workshop werde es einen externen Berater geben, der in den vergangenen Wochen unter anderem auch Badegäste am Walchensee interviewt habe. Die Eckdaten für den Workshop sind am Montag bei einer internen „Auftaktveranstaltung“ im Kochler Rathaus besprochen worden, an der neben Staatssekretär Gerhard Eck auch der Polizeipräsident Robert Kopp vom Präsidium Oberbayern Süd, der Tölzer Inspektionsleiter Bernhard Gigl, Landrat Josef Niedermaier, Landtagsabgeordneter Martin Bachhuber, die Feuerwehr-Kommandanten aus Walchensee und der Jachenau sowie Vertreter der Wasserwacht, Bergwacht und des Bund Naturschutz teilnahmen.
Einzelheiten über dieses sogenannte „Blaulicht-Gespräch“ wurden nicht bekannt. Fest steht lediglich, dass sich Staatssekretär Eck künftig federführend der Walchensee-Problematik annehmen wird. Wie man insbesondere dem Ansturm der vielen Naherholer im Sommer begegnen könne, müsse sich aus dem Gedankenaustausch beim Workshop ergeben, sagte Eck am Montagabend bei einer CSU-Wahlveranstaltung in Kochel.
Lesen Sie auch: Tesla-Fahrer verwechselt Gas und Bremse - und löst Crash aus - Riesenschaden
Für ihn sei klar, „dass wir möglicherweise viel Geld in die Hand nehmen müssen“. Denkbar seien seiner Ansicht nach unter anderem mehr Parkplätze, der Einsatz von Shuttlebussen, Erlaubnisscheine für Einheimische und notfalls das Abschleppen von Parksündern.

