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Wegen Corona: Weihwasser muss aus einigen Kirchen verschwinden

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Die Weihwasserschälchen bleiben auch in mehreren Kirchen im Landkreis leer, um eine mögliche Übertragung des Coronavirus unter den Gläubigen zu verhindern.
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    Ulrike Osman
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Die Angst vor dem Coronavirus macht auch vor den Kirchen nicht halt. Die Deutsche Bischofskonferenz hat jetzt Empfehlungen ausgegeben, wie die Bistümer mit der Problematik umgehen sollen.

Fürstenfeldbruck – Sie werden unterschiedlich streng ausgelegt. In den Kirchen im Landkreis, die zum Bistum Augsburg gehören, werden sogar Weihwasserbecken geleert.

In der Pfarreiengemeinschaft Baindlkirch, zu der Althegnenberg, Hörbach und Mittelstetten gehören, betrifft die Anordnung zwölf Kirchen und Kapellen. Der Anordnung entsprechend will Pfarrer Anton Brandstetter die Weihwasser-Schälchen an den Eingängen ausleeren lassen. „Aber ich schütte nicht das ganze Weihwasser weg“, sagt er. Damit meint der Pfarrer die großen Bottiche, aus denen sich jeder Besucher Weihwasser für Zuhause mitnehmen kann. Das soll auch weiterhin möglich sein.

Während des Gottesdienstes wird Brandstetter auf die Aufforderung zum Friedensgruß verzichten, ansonsten soll die Messe ablaufen wie gewohnt. In St. Ottilien wurden die Weihwasser-Gefäße der Herz-Jesu-Kirche bereits am Freitagmittag geleert. Ein Aushang informiert die Besucher über den Grund.

Dekan Otto Gäng aus Fürstenfeldbruck hält die Leerung der Weihwasserschalen für unnötig. „Das ist nur sinnvoll bei den großen Kirchen – in München etwa.“ Er und Stadtpfarrer Andreas Christian Jaster aus Germering, wollen nur auf den Körperkontakt beim Friedensgruß der Gläubigen verzichten. Beide hoffen auf den gesunden Menschenverstand und dass Erkrankte mal einen Gottesdienst ausfallen lassen.  os/tel

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