Weitere Bewerber aus der Region

Landtagswahl: Diese zwölf Direktkandidaten treten im Stimmkreis Weilheim an

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In Bayern steht die Landtagswahl an. (Symbolfoto)
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15 Listen dürfen am 8. Oktober bei der Landtagswahl in Oberbayern antreten, zwölf davon haben für den Stimmkreis Weilheim einen Direktkandidaten aufgestellt.

Landkreis – Nur noch rund eineinhalb Monate sind es bis zur Landtagswahl am 8. Oktober, und bis zum 27. Juli hatten die Parteien Zeit, ihre Kandidaten zu nominieren. Da wollte der zuständige Wahlkreisleiter bei der Regierung von Oberbayern aber noch keine Auskunft geben, denn es musste erst alles geprüft und mögliche Widersprüche abgewartet werden. Jetzt liegt die Liste vor.

Bei den etablierten Parteien war längst klar, wen sie im Stimmkreis Weilheim, der auch den Norden des Landkreises Garmisch-Partenkirchen umfasst, als Direktkandidaten nominiert haben. Bei der CSU etwa will Harald Kühn aus Murnau sein drittes Direktmandat in Folge holen. Die schärfsten Konkurrenten sind sicher Susann Enders aus Weilheim, die sich nach dem erstmaligen Landfdags-Einzug 2018 als Generalsekretärin und Frontfrau der Freien Wähler (sie ist auf Platz drei der Liste die einzige Frau in den Top Ten) einen Namen gemacht hat. Das gleiche gilt für den Grünen Andreas Krahl – der Seehausener schaffte ebenfalls 2018 erstmals den Sprung ins Maximilianeum und wurde von seiner Partei erneut nominiert.

Einen ordentlichen Listenplatz hat mit Rang sieben auch Dominik Streit aus Peiting, der für die SPD ins Rennen geht – da bei der Landtagswahl Kandidaten direkt angekreuzt werden können, ist der Platz nicht in Stein gemeißelt. Die AfD schickt einen München-Import ins Rennen, Benjamin Nolte tritt an. Nur knapp außerhalb des Stimmkreises wohnt Markus Wagner aus Apfeldorf, den die Bayernpartei als Direktkandidaten aufgestellt hat. Für die FDP tritt Yannick Timo Böge aus Penzberg an, für die Tierschutzpartei Gregor Schulze-Hädrich aus Weilheim. Die ÖDP hat Agnes Edenhofer aus Oberhausen nominiert, die Linke Martin Neuner aus Farchant.

Bisher noch unbekannt, weil der Heimatzeitung noch nicht gemeldet, sind zwei weitere Direktkandidaten: Die „V-Partei³ - Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer“ hat mit Marco Döring einen Barkeeper aus Grafrath im Landkreis Fürstenfeldbruck nominiert, die Basis vertritt Wolfgang Seitz aus Penzberg. Die drei weiteren zugelassenen Parteien Die Partei, Volt und die Partei der Humanisten haben zum Teil recht viele Direktkandidaten, aber offenbar keinen Bewerber für den Stimmkreis Weilheim gefunden.

Weitere Bewerber für Landtag aus der Region Weilheim-Schongau

Das sind aber bei weitem nicht alle heimischen Bewerber. Denn auf den Listen tummeln sich zahlreiche weitere, zum Teil sehr prominente Namen. Bei der SPD beispielsweise findet sich auf Platz 25 mit Elke Zehetner die frühere Penzberger Bürgermeisterin – Chancen auf einen Landtagseinzug hat sie zum einen wegen eines mangelnden Stimmkreises, der immer zusätzliche Stimmen generiert, und der allgemeinen Schwäche der SPD wohl nicht. Das trifft auch auf die Weilheimer Kreis- und Stadträtin Saika Gebauer-Merx zu, die für die FDP auf Platz 43 auftaucht.

Gut vertreten sind auch heimische ÖDP-Kandidaten auf der Liste. Allen voran Frontfrau Maiken Winter aus Raisting, die auf Platz 12 sogar noch vor der Direktkandidatin Agnes Edenhofer gereiht ist. Auch Rudi Kühn aus Riegsee (Platz 54) ist in der Region kein Unbekannter. Bei der Bayernpartei steht auf Platz 56 mit Tobias Schwaiger aus Wielenbach ein weiterer Bewerber aus dem Landkreis, auch Hermann Dempfle aus Rott (Platz 37) kandidiert dort.

Und schließlich gibt es noch drei Gemeinden aus dem Landkreis, die zum Stimmkreis Starnberg gehören, nämlich Bernried, Iffeldorf und Seeshaupt. Alexander Neumeyer aus Seeshaupt tritt im Nachbarstimmkreis für die AfD an, ebenfalls aus Seeshaupt kommt Walter Haefeker, der für die ÖDP ins Rennen geht.

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