Von Diskussionsveranstaltungen zum Vietnam-Krieg, über eine „Trauerfeier in Hemdsärmeln“ bis hin schließlich der Gründung der bis heute bestehenden „AStA-Kneipe“: Es waren bewegte Jahre von 1968 bis 1975. Die AStA-Kneipe sucht nach Zeitzeugen, die damals mit dabei waren.
Vor kurzem übergaben Matthias Griehl, Elias Kahl und Anna Rieder vom Allgemeiner Studierendenausschuss Rosenheim e.V., abgekürzt AStA e.V., der die AstA-Kneipe betreibt, dem Stadtarchiv Rosenheim zwei Ordner mit Dokumenten aus der Anfangszeit. „In der Corona-Zeit wollten wir es endlich einmal angehen, im Keller der Kneipe ein wenig auszumisten und aufzuräumen“, erinnert sich Griehl, „Dabei sind wir dann auch auf all diese Unterlagen gestoßen, die über die Jahrzehnte hinaus dort geschlummert hatten.“ Nach deren Sichtung und Ordnung habe man sich entschlossen, diese dem Stadtarchiv zu übergeben und einen entsprechenden Schenkungsvertrag zu unterzeichnen. Dies ist Teil der Vorgehensweise bei einer Überlassung an das Stadtarchiv, mehr dazu hier im Free-Artikel.
Griehl hat auch einen Aufruf an unsere Leserschaft: „Wir würden uns freuen, wenn wir noch Bilder und Erinnerungen aus dieser Anfangszeit des AStA und der Kneipe bekommen könnten. Gerne können Sie sich mit uns unter der E-Mail-Adresse geschichte@astakneipe.de melden. Es wäre schön, wenn wir so noch mit Bildern diese Zeit illustrieren und vielleicht ein paar Zeitzeugenberichte von denjenigen, die damals mit dabei waren, hören könnten.“ (hs)