Kein goldener Herbst

Frostschock in Bayern bahnt sich an – Grafik zeigt das Wetter in der ersten Oktoberhälfte

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Das Wetter in Bayern bleibt grau, oftmals nass und neblig. Und in einigen Tagen wird es wohl nochmal deutlich kälter.

München – Inzwischen hat sich in Bayern auch der Spätsommer endgültig verabschiedet. Abgelöst wurde er aber nicht von einem goldenen Herbst – sondern von grauer Wetter-Tristesse. Auch beim Blick auf die Lage in den kommenden zehn Tagen dürfte bei kaum jemandem Freude aufkommen.

Graues Wetter in Bayern – Temperatursturz bahnt sich an

Laut aktuellem Bericht des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bleibt es in den kommenden Tagen grau, kühl und mitunter nass in Bayern. Tagsüber pendeln die Temperaturen bis Samstag, 11. Oktober, zwischen 13 und höchstens 19 Grad. Nachts sinken sie derweil auf zwei bis sechs Grad. Dazu gibt es meist „ruhiges Herbstwetter“, bei dem sich Nebel, Sonne und dichte Wolkenfelder abwechseln. Gelegentlich kann auch etwas Regen runterkommen, vor allem am Donnerstag, 9. Oktober, ist dies der Fall.

Vom goldenen Herbst fehlt in Bayern laut aktueller DWD-Prognose jede Spur – es bleibt zunächst schmuddelig, nächste Woche wird es sogar noch kälter. (Symbolbild)

Wirft man einen Blick auf die Grafik zur Zehn-Tage-Prognose des Deutschen Wetterdienst, sieht man schnell, dass der Temperaturtrend in der kommenden Woche deutlich nach unten zeigt. Spätestens in der Nacht auf nächsten Dienstag, 14. Oktober, fallen die Temperaturen demnach auf unter null Grad. Auch tagsüber kommen sie dann nicht einmal mehr ansatzweise an die 15-Grad-Marke heran.

Die größten Bauprojekte in Bayern: Hier werkelt der Freistaat an der Zukunft

Der Münchner Hauptbahnhof wird für einen dreistelligen Millionenbetrag modernisiert. Bis 2035 entsteht ein neues Empfangsgebäude mit Anschluss zur Zweiten Stammstrecke.
Der Münchner Hauptbahnhof wird für einen dreistelligen Millionenbetrag modernisiert. Bis 2035 entsteht ein neues Empfangsgebäude mit Anschluss zur Zweiten Stammstrecke. © IMAGO / Wolfgang Maria Weber
Übergangsweise entsteht ein Interimsbahnhof am Münchner Hauptbahnhof. Dieser soll 2026 in Betrieb gehen. Der viergeschossige Kastenbau bietet Platz für alle Dienstleister und Kundenangebote.
Übergangsweise entsteht ein Interimsbahnhof am Münchner Hauptbahnhof. Dieser soll 2026 in Betrieb gehen. Der viergeschossige Kastenbau bietet Platz für alle Dienstleister und Kundenangebote. © IMAGO / Arnulf Hettrich
Das 120 Jahre alte Nürnberger Opernhaus wird umfassend saniert und erweitert. Die Nürnberger Kongresshalle (Foto) wird aktuell für 296 Millionen Euro zur Interims-Spielstätte umgebaut. Das Staatstheater zieht während der Opernhaus-Sanierung hierher.
Das 120 Jahre alte Nürnberger Opernhaus wird umfassend saniert und erweitert. Die Nürnberger Kongresshalle (Foto) wird aktuell für 296 Millionen Euro zur Interims-Spielstätte umgebaut. Das Staatstheater zieht während der Opernhaus-Sanierung hierher. © IMAGO / Harry Koerber
Spektakulärer Umbau der Kongresshalle Nürnberg: Für 296 Millionen Euro entsteht eine Interims-Spielstätte mit 800 Plätzen für Oper, Ballett und Konzerte.
Spektakulärer Umbau der Kongresshalle Nürnberg: Für 296 Millionen Euro entsteht eine Interims-Spielstätte mit 800 Plätzen für Oper, Ballett und Konzerte. © IMAGO / Harry Koerber
Auch das Staatstheater Augsburg gehört zu Bayerns maroden Kulturbauten. Dessen Sanierung des großen Hauses (links) und Neubau des gesamten Nordtraktes sind Teil eines 1,2-Milliarden-Euro-Programms zur Modernisierung staatlicher Spielstätten.
Auch das Staatstheater Augsburg gehört zu Bayerns maroden Kulturbauten. Dessen Sanierung des großen Hauses (links) und Neubau des gesamten Nordtraktes sind Teil eines 1,2-Milliarden-Euro-Programms zur Modernisierung staatlicher Spielstätten.  © IMAGO
Moderne Hafenbrücken entstehen in Nürnberg für 347,5 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern unterstützt das Megaprojekt mit 191 Millionen Euro Fördermitteln.
Moderne Hafenbrücken entstehen in Nürnberg für 347,5 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern unterstützt das Megaprojekt mit 191 Millionen Euro Fördermitteln. © IMAGO / Smith
Nürnbergs größtes Brückenprojekt kostet 347,5 Millionen Euro und soll 2027 fertig werden. Die drei Hafenbrücken aus den 1970er Jahren werden komplett neu gebaut.
Nürnbergs größtes Brückenprojekt kostet 347,5 Millionen Euro und soll 2027 fertig werden. Die drei Hafenbrücken aus den 1970er Jahren werden komplett neu gebaut. © IMAGO / Smith
Nürnbergs neue Hafenbrücken werden die Verkehrssituation erheblich verbessern. Das Millionen-Projekt läuft trotz komplexer Verkehrsführung planmäßig.
Nürnbergs neue Hafenbrücken werden die Verkehrssituation erheblich verbessern. Das Millionen-Projekt läuft trotz komplexer Verkehrsführung planmäßig. © IMAGO / Smith
Auf 76 Kilometern wird die A3 zwischen Biebelried und Erlangen ausgebaut. Das Milliardenprojekt schafft eine leistungsfähige Verkehrsverbindung zwischen Würzburg und Nürnberg.
Auf 76 Kilometern wird die A3 zwischen Biebelried und Erlangen ausgebaut. Das Milliardenprojekt schafft dadurch auch eine leistungsfähige Verkehrsverbindung zwischen Würzburg und Nürnberg. © IMAGO / Harry Koerber
Der sechsstreifige Ausbau der A3 zwischen Biebelried und Erlangen kostet 2,8 Milliarden Euro. Das größte ÖPP-Infrastrukturprojekt Deutschlands soll Ende 2025 fertiggestellt werden.
Der sechsstreifige Ausbau der A3 zwischen Biebelried und Erlangen kostet 2,8 Milliarden Euro. Das größte ÖPP-Infrastrukturprojekt Deutschlands soll Ende 2025 fertiggestellt werden. © IMAGO / Harry Koerber
Gigantische Brücken entstehen beim A3-Ausbau zwischen Biebelried und Erlangen. Nach fünf Jahren Bauzeit soll das Megaprojekt Ende 2025 abgeschlossen sein.
Gigantische Brücken entstehen beim A3-Ausbau zwischen Biebelried und Erlangen. Nach fünf Jahren Bauzeit soll das Megaprojekt Ende 2025 abgeschlossen sein. © IMAGO / Harry Koerber
Autofahrer müssen sich noch bis Ende 2025 gedulden: Der A3-Ausbau zwischen Biebelried und Erlangen läuft auf Hochtouren und wird den Verkehrsfluss erheblich verbessern.
Der A3-Ausbau zwischen Biebelried und Erlangen läuft auf Hochtouren und wird den Verkehrsfluss erheblich verbessern. © IMAGO / Harry Koerber
Moderne Brückenkonstruktionen prägen den A3-Ausbau zwischen Biebelried und Erlangen.
Moderne Brückenkonstruktionen prägen den A3-Ausbau zwischen Biebelried und Erlangen. © IMAGO / Harry Koerber
Das teuerste Bauprojekt Bayerns kostet mittlerweile über zehn Milliarden Euro und soll frühestens 2035 fertig werden. Die Zweite Stammstrecke München wird das S-Bahn-System revolutionieren.
Der Bau der Zweiten Stammstrecke in München ist das teuerste Bauprojekt Bayerns und kostet mittlerweile über zehn Milliarden Euro. Es soll nach aktuellem Stand frühestens 2035 fertig werden.  © IMAGO
Am Marienhof entstehen die unterirdischen Stationen der Zweiten Stammstrecke. Das Milliardenprojekt soll die Kapazität des Münchner S-Bahn-Systems erheblich steigern und Staus reduzieren.
Am Marienhof entstehen die unterirdischen Stationen der Zweiten Stammstrecke. Das Milliardenprojekt soll die Kapazität des Münchner S-Bahn-Systems erheblich steigern und Staus reduzieren. © IMAGO / Wolfgang Maria Weber
Tief unter München entstehen die Tunnel für die Zweite Stammstrecke. Das Megaprojekt kämpft mit Verzögerungen und explodierenden Kosten von ursprünglich 3,85 auf über zehn Milliarden Euro.
Tief unter München entstehen die Tunnel für die Zweite Stammstrecke. Das Megaprojekt kämpft mit Verzögerungen und explodierenden Kosten von ursprünglich 3,85 auf über zehn Milliarden Euro. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
Hochmoderne Labortechnik wird im LEAP-Forschungsgebäude von Roche installiert. Das 250-Millionen-Euro-Projekt stärkt Penzberg als Biotechnologie-Standort erheblich.
Eines der modernsten Forschungsgebäude Europas entsteht in Penzberg. Der Pharmakonzern Roche investiert 250 Millionen Euro in das LEAP-Gebäude für die Diagnostik-Forschung. © picture alliance/dpa | Sven Hoppe
Eines der modernsten Forschungsgebäude Europas entsteht in Penzberg. Der Pharmakonzern Roche investiert 250 Millionen Euro in das LEAP-Gebäude für die Diagnostik-Forschung. Auch Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, nahm Ende 2024 an der Grundsteinlegung teil.
Doch damit nicht genug: 2024 legte Roche dann den Grundstein für das neue Diagnostik-Produktionszentrum in Penzberg – Kostenpunkt: rund 600 Millionen Euro. Bei der Grundsteinlegung war auch Ministerpräsident Markus Söder vor Ort. © picture alliance/dpa | Sven Hoppe
Der „Overfly“ am Autobahnkreuz Nürnberg-Ost.
Der spektakuläre „Overfly“ am Autobahnkreuz Nürnberg-Ost kostet 65 Millionen Euro und ist 588 Meter lang. Die einzigartige Brückenkonstruktion soll Ende 2025 fertig werden. © Hajo Dietz - Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz
Der „Overfly“ am Autobahnkreuz Nürnberg-Ost befindet sich seit 2019 im Bau. Bald soll er fertig sein.
Massive Stahlträger prägen den Overfly am Autobahnkreuz Nürnberg-Ost. Das 160-Millionen-Euro-Gesamtprojekt kämpfte mit Corona-bedingten Verzögerungen und Materialknappheit. © Jan R. Schäfer J1-Fotografie

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Keine Spur vom goldenen Herbst: Temperatursturz zum kommenden Wochenstart

Auch im für ganz Deutschland geltenden Zehn-Tage-Bericht schreiben die DWD-Meteorologen für die Nacht auf Dienstag in Bayern: „Abkühlung auf 9 bis 2 Grad, bei Aufklaren stellenweise leichter Frost bis -1 Grad“. Am Mittwoch, 15. Oktober, geht es in der Nacht sogar auf minus zwei Grad runter.

Die Zehn-Tage-Prognose zeigt, dass es in Bayern zum kommenden Wochenstart nochmal kälter werden soll, gleichzeitig steigen dann auch die Niederschlagssignale.

Dazu gibt es zum nächsten Wochenstart auch wieder vermehrt Regen. Wie es dann in der zweiten Oktoberhälfte weitergeht, steht derweil noch nicht fest. Die Hoffnung auf den goldenen Herbst bleibt zwar – doch so langsam sollte er in die Gänge kommen. (Quelle: Deutscher Wetterdienst), (fhz)

Rubriklistenbild: © Zehn-Tage-Prognose / Deutscher Wetterdienst / IMAGO / Westend61 / Merkur-Collage

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