VonLucas Sauter Orengoschließen
Zum Spiel Deutschland gegen Ungarn wird in München wieder das Fußball-Fieber auf den Straßen steigen. Doch Obacht: Es könnte eine bittere Überraschung genau zum Anpfiff geben.
München - Es ist angerichtet: Das zweite Gruppenspiel der deutschen Elf bei der Euro 2024 steht an. Austragungort diesmal ist nicht die Arena in Frötmanning, wie zum Eröffnungsspiel, sondern das Stadion in Stuttgart. Trotzdem wird man wohl an jeder Ecke in München das Fußballfieber zu spüren bekommen. Ob in schon vorab ausgebuchten Biergärten, der Fan-Zone oder sonstigen Public-Viewing-Ecken werden sich die Fans tummeln. Passend dazu dreht das Wetter schon am Dienstag (18. Juni) voll auf Sommer. Auch am Spieltag selbst soll es dann heiß werden. Doch es drohen, genau zum Anpfiff, auch Gewitter.
Deutschland gegen Ungarn: Genau zum Anpfiff droht in München ein Gewitter
Der Deutsche Wetterdienst erklärt in seiner Vorhersage: „Am Mittwoch in Südbayern anfangs viel Sonne. Sonst viele Wolken und gebietsweise schauerartiger, teils gewitteriger Regen, am Nachmittag auch an den Alpen und im Vorland einige Schauer und zum Teil kräftige Gewitter.“ Wagt man einen Blick auf die Prognosen gängiger Wetter-Modelle, sieht man, was das für München dann konkret bedeuten soll. Wetteronline etwa rechnet bis zum späteren Nachmittag mit reichlich Sonne bei Temperaturen von etwa 28 Grad. Gegen 18 Uhr wird dann ein Gewitter berechnet, wie in weiteren Teilen Bayerns, ehe es um 19 Uhr bei 23 Grad wieder wolkenlos sein soll.
Kommt es so, könnten Fans in die Röhre schauen - wie bereits am Dienstag (18. Juni) in NRW: Wegen eines drohenden Unwetters bleiben die offiziellen Fan-Zonen in den EM-Standorten Düsseldorf, Dortmund und Gelsenkirchen am Dienstag geschlossen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Dienstag lokal vor teils schweren Gewittern mit extremem Unwetterpotenzial.
Wetter zum EM-Highlight Deutschland gegen Ungarn: München erwartet Hitze und Gewitter
Es bleibt wohl ein Nerven-Krimi vor dem eigentlichen in Stuttgart, wenn tausende Münchnerinnen und Münchner ins Freie strömen, um die Nationalmannschaft anzufeuern. Auf der sicheren Seite sind dann vermutlich all diejenigen, die sicherheitshalber einen Regenschirm unterm Arm haben, und Regenradare im Blick behalten. Dann steht einem Fußballfest eigentlich nichts mehr im Wege.
