Blind Audition diesen Donnerstag

Aus purer Neugier: Dieser Wolfratshauser (22) will „The Voice of Germany“ gewinnen

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TV-Auftritt: Philipp von Unold ist am Donnerstagabend bei „The Voice of Germany“ zu sehen.
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Philipp von Unold geht an diesem Donnerstag bei „The Voice of Germany“ an den Start. Der 22-jährige Wolfratshauser berichtet von seinen Erlebnissen bei der Casting-Show.

Wolfratshausen – Bühne frei heißt es am Donnerstagabend für Philipp von Unold. Der 22-jährige Wolfratshauser geht bei der fünften „Blind Audition“ der achten Staffel von „The Voice of Germany“ an den Start. Mit „Supermarket Flowers“ von Ed Sheeran will er die Coaches von sich überzeugen.

Die Sendung wurde bereits im Sommer dieses Jahres aufgezeichnet. Der Lehramtsstudent (Mathe und Physik) erinnert sich aber noch gut an jeden Augenblick. „Ich hab’ mich bei der The-Voice-Scouting-Tour in München aus purer Neugierde beworben und bin da ganz ohne Erwartung hin“, erzählt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Er wollte nur mal ein Feedback, was andere zu seiner Stimme sagen, die von Freunden und Familie sehr gelobt wird.

„Natürlich habe ich mich gefreut, als dann die Einladung nach Berlin zu den ,Blind Auditions‘ kam“, sagt von Unold völlig unaufgeregt. Auch im Studio sei er noch ganz locker gewesen. „Doch in dem Moment, als ich dann auf die Bühne gegangen bin, da war es ganz still im Publikum. Da hat mein Herz doch ein bisschen schneller geschlagen.“ Glücklicherweise haben zwei der vier Coaches schnell den Buzzer gedrückt und sich mit ihrem Sitz zu ihm umgedreht. „Das war echt gut, danach konnte ich ganz entspannt zu Ende singen.“

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Philipp von Unold hat die Grundschule in Weidach besucht und am Ickinger Gymnasium sein Abitur abgelegt. Er hat immer viel Sport gemacht und auch diverse Instrumente wie Klavier, Schlagzeug und Gitarre gelernt. „Aber mit dem Singen habe ich eigentlich erst nach der Schule angefangen,“ erzählt er. Seine Eltern Konstanze und Patrick von Unold sowie seine Geschwister und Freunde hätten ihn dann ermutigt weiterzumachen. Inzwischen singt er im Wolfratshauser Jugendkammerchor. Als Solo-Künstler trat er allerdings noch nie auf. „Das war schon eine tolle Erfahrung, so eine große Bühne nur für mich zu haben. Das habe ich sehr genossen.“ Davor kann er sich nur einmal an ein Vorsingen in der sechsten Klasse erinnern und an einen zweiten Preis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“: „Mit dem Klavier. Da war ich etwa zwölf.“

Mit Gitarre und Gesang ist der 22-Jährige deutlich mobiler, wenn er unterwegs mit Freunden Musik macht. Inzwischen singt er gerne und begeistert sich für unterschiedliche Musikrichtungen: „Ich mag vor allem Passanger und James Blunt oder George Ezra.“ Die Entscheidung, einen Titel von Ed Sheeran vorzutragen, sei im Gespräch mit der The-Voice-Redaktion getroffen worden: „Ehrlich gesagt kannte ich das Lied vorher überhaupt nicht. Aber die haben mir das vorgespielt, und es hat mir sofort gefallen.“ Für welches Coaching-Team er sich entschieden hat, das darf von Unold natürlich nicht verraten. Nur so viel: „Es ist superinteressant, auch mal hinter die Kulissen von so einer Produktion zu schauen.“ Die Coaches hätten nicht nur vor der Kamera das Gespräch gesucht. „Die stellen von sich aus auch Fragen und scheinen aufrichtig interessiert an dem, was wir so machen“, berichtet der begeisterte Skifahrer und Breakdancer. „Das meiste dreht sich natürlich um Musik.“

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„The Voice of Germany“ läuft immer donnerstags um 20.15 Uhr auf ProSieben und sonntags um 20.15 Uhr in SAT.1. Nach den „Blind Auditions“ geht es ab dem 15. November mit den „Battles“ weiter. Danach folgen die „Sing offs“, Halbfinale und Finale. Letztere werden im Dezember live ausgestrahlt. Ob Philipp von Unold dann noch im Rennen ist, bleibt abzuwarten. Mit Blick auf seine sportlichen Leistungen unter anderem als Parkour-Läufer (Traceur) und Free-Runner ist das durchaus vorstellbar. ina

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