Berliner (24) unter Drogeneinfluss nicht zu bändigen

Patient rastet aus: Wolfratshauser Klinikpersonal flüchtet in Sozialraum

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Der diensthabende Arzt der Wolfratshauser Kreisklinik setzte am Sonntagmorgen gegen 3.30 Uhr einen Notruf ab.
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Ein Berliner, der unter Drogeneinfluss stand, ist in der Wolfratshauser Kreisklinik ausgeflippt. Es spielten sich unglaubliche Szenen ab.

Wolfratshausen – Der diensthabende Arzt in der Kreisklinik wusste sich am Sonntag gegen 3.30 Uhr nicht mehr zu helfen: Er bat in einem Notruf die Wolfratshauser Polizei wegen eines randalierenden Patienten um Unterstützung. Das Klinikpersonal hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits zum Selbstschutz in einen Sozialraum geflüchtet und dort eingesperrt.

Streifen aus Wolfratshausen und Geretsried trafen nur Minuten später am Moosbauerweg ein. Die Klinikmitarbeiter teilten den Beamten mit, dass der Berliner aufgrund einer Mischintoxikation diverser Betäubungsmittel eingeliefert worden sei. Bei der Behandlung sei der 24-Jährige „ausgeflippt und verfolgte die diensthabenden Ärzte und Arzthelfer durch das Krankenhaus“, berichtet Oberkommissar Benedikt Schlichte. Der Mann drohte den Helfern, dass er sie umbringen werde und beleidigte sie mit diversen Schimpfwörtern. Zudem schlug er mehrfach gegen Wände und Gegenstände. Beim Eintreffen der Streifen urinierte der Berliner an eine Hauswand der Klinik.

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Trotz der Verabreichung von Beruhigungsmitteln durch einen diensthabenden Arzt im Beisein der Polizei hatte der Beschuldigte Stimmungsschwankungen und schlug ohne Vorwarnung einen Schrank kaputt. Schlichte: „Der Aggressor konnte schließlich von den Beamten fixiert werden.“ Mit Blick auf die akute Fremdgefährdung wurde der junge Mann in die Psychiatrie gebracht. Auch bei dieser Gelegenheit beleidigte er die Polizisten mehrfach. Verletzt wurde bei dem Geschehen niemand.

Den 24-Jährigen erwarten mehrere Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung.

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cce

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