Kooperation mit Klinikum Starnberg

Kreisklinik Wolfratshausen: Geburtshilfe wird offiziell eingeweiht

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Am 1. Juli begann die Zusammenarbeit der Wolfratshauser Kreisklinik und dem Klinikum Starnberg. Jetzt wird die Geburtshilfeabteilung offiziell eingeweiht.
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Am 1. Juli begann die Zusammenarbeit der Wolfratshauser Kreisklinik und dem Klinikum Starnberg. Jetzt wird die Geburtshilfeabteilung offiziell eingeweiht.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Es war eine gute Nachricht für werdende Eltern: Am 1. Juli begann die Zusammenarbeit der Wolfratshauser Kreisklinik und dem Klinikum Starnberg. Wie berichtet hat damit die Geburtshilfe im Landkreis Zukunft. Am Dienstag, 18. September, wird die Außenstelle des Klinikums Starnberg in der Wolfratshauser Kreisklinik am Moosbauerweg offiziell eröffnet. Bei einem Rundgang werden die Landräte die neuen Räume begutachten. 

Bis die Kooperation zustande kam, war es ein langer Weg. Die Schließung der Belegabteilung an der Tölzer Asklepios-Klinik im März vergangenen Jahres war für viele werdende Eltern ein Schock. Um das Fortbestehen der Geburtshilfe im Landkreis zu sichern, machte der Kreistag im April 2018 den Weg frei für die Zusammenarbeit der Kliniken in Wolfratshausen und Starnberg. Nach langen Verhandlungen haben die Geschäftsführer den Vertrag Ende Juni unterzeichnet. Landrat Josef Niedermaier bezeichnete die Verbindung als „Riesengewinn“ – sowohl für die Wolfratshauser Klinik als auch für den Landkreis. 

Seit zweieinhalb Monaten betreibt die kreiseigene Klinik Starnberg in Wolfratshausen eine Hauptabteilung Geburtshilfe und Gynäkologie. Deren Finanzierung ist gesichert: Sollte ein Defizit entstehen, ist der Landkreis bereit, für die ersten fünf Jahre jährlich bis zu 1,5 Millionen Euro zuzuschießen. mh

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