VonFrederik Langschließen
Wolfratshausen - Die Übernahme des Möbelhauses Möbel Mahler durch die XXXLutz-Gruppe ist noch nicht vom Tisch. Jetzt meldet sich das Unternehmen zu Wort.
Update vom 18. November 2015: Möbel Mahler in Wolfratshausen schließt - das ist ein Paukenschlag. Wir halten Sie hier mit allen Informationen auf dem Laufenden.
Eine Übernahme des Wolfratshauser Möbelhauses Mahler durch den österreichischen Einrichtungsriesen XXXLutz ist offenbar noch längst nicht vom Tisch. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt, wurde ein möglicher Zusammenschluss der XXXLutz-Gruppe mit den Mahler-Standorten in Wolfratshausen und Bopfingen (Baden-Württemberg) bereits beim Kartellamt angemeldet.
Dies sei allerdings rein vorsorglich geschehen, betonte Sylvia Härtle von der Unternehmenskommunikation in der Mitteilung. Ob es – ähnlich wie in Neu-Ulm – zu einer Beteiligung von XXXLutz an dem Betrieb in der Loisachstadt kommt, sei offen. „Diesbezüglich werden aktuell Verhandlungen geführt“, ergänzte Härtle. Weitere Stellungnahmen könnten zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgegeben werden. Nach Angaben der „Südwest Presse“ ist der Verkauf schon gelaufen. Für 45 Millionen Euro sollen die beiden Filialen Ende August über den Tisch gegangen sein. Nur die kartellrechtliche Überprüfung stehe noch aus.
Laut Bundeswettbewerbsbehörde endet die Frist am 11. November. Bisher hieß es, dass Möbel Mahler zum 1. Januar 2016 Mitglied im Einkaufsverband Giga International wird. Die XXXLutz-Gruppe wolle sich zwar mit zehn Prozent an Möbel Mahler in Neu-Ulm beteiligen, falls das Kartellamt zustimmt. 90 Prozent dieses Standortes sowie die Geschäfte in Wolfratshausen und Bopfingen sollen aber in Familienhand bleiben. Das war Stand der Dinge vor etwas mehr als zwei Wochen. Weitere Details gab es gestern nicht. Die Anfrage unserer Zeitung wurde bereits in der Zentrale des Stammhauses in Bopfingen abgeblockt.
fla
