18 Wirte, 18 Bühnen

„Wahnsinnserlebnis“ für alle: Wolfratshauser Wirtefest bringt Stadt zum Feiern

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Zünftig bayerisch: Im Biergarten der Flößerei begeisterte die Combo Oans no die Gäste mit Mundart-Texten.

18 Wirte, 18 Bühnen, 18 Mal beste Stimmung: Das Wolfratshauser Wirtefest lockte am Samstag etliche hundert Gäste in die Stadt, die bis spät in die Nacht feierten.

Wolfratshausen – „Wir reißen Wolfratshausen später ab.“ Dieser Ankündigung kam der Lead-Sänger der Pink Elephants am Samstagabend zwar nicht wörtlich nach. Doch bei den rockigen Auftritten seiner Band auf der Open-Air-Bühne am Marienplatz herrschte trotzdem ausgelassene Stimmung. Vor der Bühne tanzten Fans, auf den Bierbänken mischten sich Senioren mit Jugendlichen, Wolfratshauser mit auswärtige Musikfans. Am Schankwagen, den Michel Amato betrieb, bildete sich eine lange Warteschlange.

„Es läuft richtig gut“, sagte der Wolfratshauser Gastronom. „Die Musik kommt super an.“ Das zeigte auch der Blick ins Publikum: Bis 24 Uhr standen dort hunderte Gäste, die begeistert im Takt wippten, klatschten und tanzten. „Es ist endlich mal richtig was geboten in Wolfratshausen“, sagte Alfred Barth. „Überall herrscht gute Laune und dazu gibt’s komplett unterschiedliche, gute Musik.“

Ausgelassen war die Stimmung ebenfalls im Biergarten des Athos im Haderbräu. Eine griechische Partyband sorgte mit Evergreens wie „Volare“ und „La Bamba“ für Urlaubsatmosphäre. Der obligatorische Sirtaki um den Kastanienbaum im Hof lockte selbst Tanzmuffel von ihren Plätzen im prall gefüllten Biergarten. In der Passage, die zum Restaurant führt, warteten einige Zuhörer, die keinen Sitzplatz mehr finden konnten, aber das südländische Flair des griechischen Abends trotzdem genießen wollten.

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Bayerisch-zünftig ging es im Gasthaus Löwenbräu zu. Die Band G-mahde-Wies‘n sorgte mit rockigen Hits für Party-Stimmung. Besucher in Dirndl und Lederhosen tanzten bis spät in die Nacht auf den Eckbänken des Lokals. Davor drängten sich Gäste jeder Altersklasse vor den Boxen und Mikrofonen der kleinen Bühne. „Wahnsinn, wie viel hier los ist“, staunte ein junger Mann in Tracht. „Der ganze Burschenverein ist da.“ Er lachte und deutete auf den reich verzierten Steg seiner Lederhose: „Weidach“ steht darauf.

Rockige Blasmusik gab es im Hof des Gasthauses Humplbräu. Dort spielte die Münsinger Combo Tromposaund. Dazu ließen sich die Besucher Bier und bayerische Schmankerl schmecken. Wenige Meter weiter plauderte eine Dragqueen mit den Gästen der Chocoladenmanufaktur Bernhofer. In der Tagesbar im Wirth-Haus am Obermarkt drängten sich rund 20 Gäste, um der jungen Musikerin Luna aus Wolfratshausen zu lauschen, die ihre Balladen mit einer Ukulele selbst begleitete.

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Nichts von ruhigen Tönen hielten dagegen die Nachwuchs-Punkrocker der Wolfratshauser Band Manera. Sie spielten im Eiscafé Cristallo. „Es war ein absolut geiler Abend“, sagte Lead-Sänger Fabio Faganello. „Für uns war der Auftritt ein Wahnsinnserlebnis.“ Der andauernde Publikumswechsel beeindruckte die jungen Musiker besonders. „Wir haben ständig neue Gesichter gesehen“, erklärte Faganello. „Ich glaube, den Leuten hat es gefallen.“

Zufrieden waren auch die Gäste im Biergarten des Wirtshauses Flößerei. Dort begeisterte die Mundart-Gruppe Oans no mit clubtauglicher Tanzmusik zu bairischen Texten. „Ich hoffe wirklich, dass es so ein Fest nächstes Jahr wieder gibt“, resümierte Barbara Köllner aus Achmühle. Das war die vorherrschende Meinung der vielen hundert Wirtefest-Gäste.

Dominik Stallein

Wirtefest in Wolfratshausen 2018: Die schönsten Bilder

Wirtefest Wolfratshausen 2018
18 Wirte, 18 Bühnen, 18 Mal beste Stimmung: Das Wolfratshauser Wirtefest lockte am Samstag etliche hundert Gäste in die Stadt, die bis spät in die Nacht feierten. © Sabine Hermsdorf-Hiss
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18 Wirte, 18 Bühnen, 18 Mal beste Stimmung: Das Wolfratshauser Wirtefest lockte am Samstag etliche hundert Gäste in die Stadt, die bis spät in die Nacht feierten. © Sabine Hermsdorf-Hiss
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18 Wirte, 18 Bühnen, 18 Mal beste Stimmung: Das Wolfratshauser Wirtefest lockte am Samstag etliche hundert Gäste in die Stadt, die bis spät in die Nacht feierten. © Sabine Hermsdorf-Hiss
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18 Wirte, 18 Bühnen, 18 Mal beste Stimmung: Das Wolfratshauser Wirtefest lockte am Samstag etliche hundert Gäste in die Stadt, die bis spät in die Nacht feierten. © Sabine Hermsdorf-Hiss
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18 Wirte, 18 Bühnen, 18 Mal beste Stimmung: Das Wolfratshauser Wirtefest lockte am Samstag etliche hundert Gäste in die Stadt, die bis spät in die Nacht feierten. © Sabine Hermsdorf-Hiss
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18 Wirte, 18 Bühnen, 18 Mal beste Stimmung: Das Wolfratshauser Wirtefest lockte am Samstag etliche hundert Gäste in die Stadt, die bis spät in die Nacht feierten. © Sabine Hermsdorf-Hiss
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18 Wirte, 18 Bühnen, 18 Mal beste Stimmung: Das Wolfratshauser Wirtefest lockte am Samstag etliche hundert Gäste in die Stadt, die bis spät in die Nacht feierten. © Sabine Hermsdorf-Hiss
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18 Wirte, 18 Bühnen, 18 Mal beste Stimmung: Das Wolfratshauser Wirtefest lockte am Samstag etliche hundert Gäste in die Stadt, die bis spät in die Nacht feierten. © Sabine Hermsdorf-Hiss
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18 Wirte, 18 Bühnen, 18 Mal beste Stimmung: Das Wolfratshauser Wirtefest lockte am Samstag etliche hundert Gäste in die Stadt, die bis spät in die Nacht feierten. © Sabine Hermsdorf-Hiss
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18 Wirte, 18 Bühnen, 18 Mal beste Stimmung: Das Wolfratshauser Wirtefest lockte am Samstag etliche hundert Gäste in die Stadt, die bis spät in die Nacht feierten. © Sabine Hermsdorf-Hiss
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