VonSebastian Grauvoglschließen
Achtung Autofahrer: Zwischen Parsberg und Leitzach geht vom 18. März bis Ende Mai nichts mehr. Die Staatsstraße 2010 wird saniert. Die Umleitung bedeutet einen großen Umweg.
Parsberg – Im dritten Anlauf soll es endlich klappen. Ab Montag, 18. März, lässt das Staatliche Bauamt Rosenheim die Staatsstraße 2010 zwischen Parsberg und Leitzach sanieren. Ursprünglich war die Baumaßnahme bereits für 2017 geplant, dann aber wurde sie zwei Mal um ein Jahr verschoben. Jetzt ist die Gnadenfrist für die löchrige und unebene Asphaltdecke aber verstrichen. Auf Verkehrsschildern weist das Staatliche Bauamt bereits auf die mit der Sanierung verbundene Vollsperrung und die Umleitungsstrecke hin.
Voraussichtlich bis Ende Mai werden die Bauarbeiten dauern. Auf der kompletten Strecke zwischen Parsberg und Leitzach werden die Entwässerungseinrichtungen und der Fahrbahnbelag der St 2010 erneuert. Der tiefste Eingriff erfolgt auf dem 500 Meter langen Abschnitt zwischen Parsberg und dem Leitzacher Berg. Hier wird die Straße von 5,90 auf 6,50 Meter verbreitert und erhält einen neuen Deckenaufbau. Das Ende der Schlaglochpiste ist also in Sicht. Auch Fußgänger dürfen sich freuen. Im Ort Parsberg lässt das Staatliche Bauamt den Gehweg von der Bushaltestelle auf Höhe des Burgwegs bis zur Litzlauerstraße verlängern. In Leitzach wird zur Verbesserung der Verkehrssicherheit eine Querungsinsel errichtet. Auch die Busbuchten werden umgestaltet.
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Die Kosten von 1,1 Millionen Euro tragen anteilig der Freistaat (Straße) und die Stadt Miesbach (Gehwege). Das Staatliche Bauamt weist darauf hin, dass sich die Arbeiten je nach Wetter verschieben können. Die Umleitung für den Durchgangsverkehr verläuft von Miesbach aus über die B 472 bis Jedling und dann über die St 2077 und St 2010 bis Leitzach. Der Umweg ist verhältnismäßig groß: Aus zwei Kilometern werden zwölf. Anwohner werden per Einwurfzettel über die Zufahrtsmöglichkeiten informiert.
