Neues Sturmtief wütet über Bayern – dann plötzlich bis zu 23 Grad in einer Region
VonKlaus-Maria Mehr
schließen
Das neue Sturmtief Helma hat derzeit die Wetterlage über Bayern fest im Griff. In der Nacht auf Montag zieht es weiter – und macht den Weg frei für milde Luft.
München – Seit Kirk über Bayern wütete, gestaltet sich das Wetter in Bayern recht turbulent. Der Samstag bot eine kurze Verschnaufpause. Vor allem in Südbayern war viel Sonne zu spüren. Doch schon in der Nacht auf Sonntag (13. Oktober) erreichte ein neues Sturmtief Bayern. Helma ist laut DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn „eingebettet in einen Langwellentrog, der vom Nordmeer bis kurz vor die Alpen reicht“. Heißt: „Der Sonntagvormittag ist verbreitet trüb und nass.“
Warnung vor Sturmböen in Bayern – in den Alpen sogar Orkanböen möglich
Hinzu kommen Sturmböen in den Alpen und Mittelgebirgen. Der Deutscher Wetterdienst warnt am Sonntag bis 18 Uhr vor „orkanartigen Böen bis 110 km/h“ in den Alpen oberhalb von 1500 Metern und vor Sturmböen mit bis zu 95 km/h auf den Bayerwald-Gipfeln über 1000 Meter.
Sturm lässt in der Nacht nach – dann folgt Wetterwechsel in Bayern
Doch so schnell wie Helma kam, ist der Spuk auch wieder vorbei. Die Nacht auf Montag sollte vielerorts klar sein bei Tiefstwerten von 0 bis 6 Grad. Dann herrscht eine Zweiteilung in Bayern. Im Norden rund um Nürnberg gibt es dichte Wolken bei maximal 10 Grad. Im Süden könnte es, überall da, wo sich der Hochnebel lichtet, bis zu 16 Grad bekommen.
Indian Summer im Freistaat: 8 malerische Spaziergänge und Wanderungen im bayerischen Herbst
Goldener Herbst in Südbayern: Bis zu 21 Grad bis Dienstag und viel Sonne am Alpenrand
Und die milde Wetterlage aus dem Süden setzt sich bei Föhnstimmung immer weiter in den ganzen Freistaat durch, wobei die Tageshöchstwerte immer am Alpenrand erreicht werden, weil dort der Nebel bekanntlich am schnellsten verschwindet und Föhnluft kräftig wärmt. So soll laut DWD am Dienstag bereits die 20-Grad-Marke geknackt werden und am Mittwoch könnte es am Alpenrand sogar 21 Grad bekommen.
Schön-Wetter-Phase bis Donnerstag – Temperaturen von bis zu 23 Grad möglich
Auch im Norden wird es milder mit bis zu 16 Grad in Regensburg und Nürnberg und 14 Grad in Weiden. Wie lange diese Schönwetter-Periode anhält, lässt sich derzeit schwer sagen. Der Donnerstag könnte laut der DWD-Langzeitprognose nochmal bis zu 23 Grad bringen, dann droht wieder Abkühlung und Nässe.