Durch glücklichen Umstand gerettet

Durch Glück aus Schnee-Chaos gerettet: Männer geraten auf Weg zur Zugspitze in Notsituation

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Mit Schneeschuhen stattet die Bergwacht die Männer in Not aus und bringt sie in Sicherheit.
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Im Schneetreiben haben sich vier Männer am Sonntag von der Knorrhütte auf den Weg zur Zugspitze gemacht. Im tiefen Schnee kamen sie nicht weiter. Die Bergwacht fand sie schnell. Durch einen glücklichen Umstand.

Garmisch-Partenkirchen – Kaum Sicht, es schneit und windet. Was also tun? Die vier Männer sitzen am Sonntagmorgen im Winterraum der Knorrhütte und stellen sich genau diese Frage. Zwei Optionen haben sie: Sie marschieren wieder zurück ins Tal nach Garmisch-Partenkirchen. Oder sie gehen weiter, 900 Höhenmeter trennen sie noch vom Gipfel der Zugspitze. Sie beraten, stimmen ab. Der Abstieg erscheint ihnen am Ende einfach zu weit und zu mühsam. Also treten sie die Flucht nach vorne an. Den Weg, meinen sie, schaffen sie schon noch irgendwie. Ein Irrtum.

Bergwacht Garmisch-Partenkirchen erreicht Notruf gegen 12 Uhr 

Gegen 12 Uhr, nach etwa 300 Höhenmetern kommen sie nicht weiter. Die Sicht – null. Der Schnee – tief. Zu tief. Bis auf etwa 2350 Meter Höhe haben sich die Männer aus Norddeutschland vorgewühlt, als sie den Notruf absetzen. „Sie waren total erschöpft, aber unverletzt“, sagt Thomas Bräckle von der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen. 

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Ihr Glück: Sie konnten den Einsatzkräften die Koordinaten ihres Standorts übermitteln. „Sonst wäre es Wahnsinn gewesen“, sagt Bräckle. 

Nicht auszudenken, wie lange die Retter nach den jungen Männern – der Einsatzleiter schätzt sie auf um die 30 – gesucht hätten. Über Rufe gelangten die fünf Kräfte aus Garmisch-Partenkirchen zu ihnen – und statteten die vier mit Schneeschuhen aus. Damit kam die Gruppe gut voran und erreichte nach etwa 20 Minuten die Talstation des Sonnenkar-Liftes. Von dort fuhr sie zum Sonnalpin und schließlich mit der Seilbahn ins Tal. Gegen 16.30 Uhr war der Einsatz beendet. 

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