VonKlaus-Maria Mehrschließen
Manuela Schauerschließen
Höher geht es nicht: Kunstschlosser und die Bergwacht machten sich heute am Kreuz der Zugspitze zu schaffen. Dort fehlte etwas. Nun ist es wieder vollständig.
Garmisch-Partenkirchen - Es ist die höchste Reparatur-Aktion Deutschlands, die da am Donnerstagvormittag stattgefunden hat. Mehrere Mitarbeiter der Kunstschlosserei Würzinger und Bergwachtler bestiegen heute das Gipfelkreuz der Zugspitze.
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Warum das? Am 6. März war ein Zacken des Gipfelkreuzes abgebrochen. Er konnte geborgen werden. Doch der Schaden war da.
Die Kunstschlosserei Würzinger übernahm die Reparatur. Der Zacken hatte einen Haarriss, ist aus Stahl und mit 23 Karat Blattgold vergoldet.
Deutschlands höchste Reparatur-Arbeit: Kreuz von Zugspitze bekommt Zacken
Kunstschlosser Johannes Wagner und Andreas Grünauer bestiegen am Donnerstagmorgen das Kreuz der Zugspitze, um den zehn Kilogramm schweren Zacken wieder anzubringen.
Unterstützt wurden sie von Wagners Vater, der passenderweise Bergwachtler ist. Um die Spitze des knapp 5 Meter hohen Kreuzes auf Deutschlands höchstem Berg zu erreichen, mussten sie eine Leiter montieren.
Der Zacken wurde dann ans Kreuz gebohrt, weil Schweißen in dieser Höhe nicht möglich ist.
Um 12 Uhr war alles erledigt. Und die offenbar schwindelfreien Kunstschlosser konnten wieder auf die sicherere Panoramaterrasse absteigen.
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