VonAlois Ostlerschließen
Zwei Motorradfahrer sind bei selbst verursachten Unfällen am Kesselberg verletzt worden – der jüngere der beiden sogar erheblich.
Kochel am See – Ein Sturz ereignete sich am Mittwoch gegen 13.30 Uhr. Nach Angaben der Kochler Polizeistation fuhr ein 17-jähriger Jugendlicher aus Ruderatshofen im Allgäu mit seinem Leichtkraftrad Kreidler die Kesselbergstrecke aufwärts. In einer lang gezogenen Kurve auf Höhe der Helmer Hütte schaute er sich nach seinem Mitfahrer um – und lenkte sein Moped deshalb geradeaus. Dadurch kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, stieß an den Randstein und stürzte. Er wurde mittels Rettungshubschrauber mit schweren Verletzungen ins Unfallkrankenhaus Murnau gebracht, berichtet Polizeihauptkommissar Steffen Wiedemann. An dem Leichtkraftrad entstand Schaden in Höhe von 500 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Kochel war mit drei Fahrzeugen im Einsatz ebenso wie der Rettungswagen und die „Helfer vor Ort“ der Wasserwacht Walchensee.
Bereits am Dienstagnachmittag hatte sich ein weiterer Motorradunfall ereignet. Gegen 13.50 Uhr fuhr ein 21-jähriger Münchner mit seinem Kraftrad Suzuki die Kesselbergstrecke talwärts. In der sogenannten Aussichtskurve – eine enge Rechtskurve – kam er laut Polizeibericht offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit zu Sturz. Der Zweiradfahrer rutschte über die Gegenfahrbahn und prallte anschließend gegen den Unterfahrschutz. Polizeichef Wiedemann: „Glücklicherweise kam in diesem Moment kein Gegenverkehr, so dass es bei mittelschweren Verletzungen blieb.“ Ein Rettungswagen brachte den jungen Mann ins Unfallkrankenhaus Murnau. Den Sachschaden am Motorrad schätzt die Polizei auf rund 2000 Euro.
