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Jürgen Appel hält Wort: Wie angekündigt, organisiert der Getränkehändler nach zweijähriger Pause wieder sein Moosburger Bierfestival. Vom Erfolg der Premiere beflügelt, will Appel deutlich wachsen – und aus Kritik lernen.
Moosburg – „Das besondere Erlebnis für Kenner und Entdecker“: Unter diesem Slogan strömten im Juni 2017 rund 6000 Bier-Fans auf den Moosburger Viehmarktplatz. Getränkehändler Jürgen Appel zeigte sich im Anschluss seiner Bierfestival-Premiere hochzufrieden, denn die Probiermesse mit gut 40 verschiedenen Brauereien war ein voller Erfolg. Um nicht mit dem Attenkirchener Pendant zu konkurrieren, wurde damals festgelegt: Erst 2019 geht es mit dem Event weiter.
Inzwischen steckt Appel schon wieder mitten in den Vorbereitungen. Am Wochenende nach Pfingsten, von 14. bis 16. Juni, soll die zweite Auflage stattfinden. „Bis jetzt haben 51 Brauereien zugesagt“, berichtet Appel stolz, und schiebt nach: „Das ist noch lange nicht das Ende.“ In diesem Jahr, so sagt der 60-Jährige, liege die Messlatte „natürlich höher“. Soll heißen: Neben einem Plus an Ausstellern erhofft sich der Unternehmer auch mehr Gäste. „Wir wollen in den fünfstelligen Bereich rein.“
Über 200 Biere können probiert werden
Unterstützung für sein Vorhaben bekomme er wieder vom Verband privater Brauereien, „zusätzlich aber auch vom Bayerischen Brauerbund“, sagt Jürgen Appel. Über 200 verschiedene Biere will er so seinen Besuchern auf dem Viehmarktplatz anbieten. „Damit die Leute mehr probieren können, werden wir uns zum Pfiff (schwungvoll und schaumig gezapftes Glas, wodurch sich die Biermenge reduziert; Anm. d. Red.), hinbewegen.“ Gleichzeitig sollen die beliebten Originalgläser bleiben. Die Brauereien, die nach Moosburg kommen, reichen von Konzernen wie Carlsberg bis hin zu kleinen Manufakturen. Um dem Zeitgeist gerecht zu werden, will Appel das Segment der Craft- und Bio-Biere stärker abbilden.
Diesmal sollen genügend Stühle zur Verfügung stehen
Aber der Veranstalter hat sich nach eigener Aussage auch Kritikpunkte aus 2017 zu Herzen genommen: „Eine der Anregungen war, für mehr Sitzplätze zu sorgen. Gerade in den Hauptzeiten sind die knapp geworden. Das wird heuer deutlich verbessert.“ Die Zahl der Stehtische und Sonnenschirme soll ebenfalls wachsen. Bei all der Vorfreude lautet Appels einzige Sorge: „Hoffentlich werden es keine Regenschirme.“
