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Weil Mitarbeiter der BSAG streiken, fahren in Bremen an zwei Tagen keine Busse und Bahnen des Unternehmens. Der Nahverkehr in der Stadt ist damit nahezu eingestellt.
Bremen – Weder Busse noch Bahnen: Der öffentliche Nahverkehr der ist in Bremen an zwei Tagen fast komplett eingestellt. Mitarbeiter der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) wollen am Dienstag, 2. Mai, und Mittwoch, 3. Mai, jeweils ganztägig ihre Arbeit niederlegen. Zu dem Streik hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Das bestätigte ein Gewerkschaftssprecher zuerst gegenüber dem Bremer Regionalmagazin „buten un binnen“. Der 48-Stunden-Streik soll am Dienstagmorgen, ab 3 Uhr, bis Donnerstagmorgen, 3 Uhr, andauern.
Neben den Fahrzeugen der BSAG fahren auch Busse der umliegenden Verkehrsbetriebe durch Bremen. Ob diese an den beiden Streiktagen auch von einem Ausstand betroffen oder aus dem niedersächsischen Umland ins Bremer Stadtgebiet und wieder hinausfahren, ist noch offen. Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sei ein Streik bei den Busunternehmen des Umlands nicht geplant.
Ein Sprecher des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen (VBN) sagte am Freitagvormittag auf Nachfrage von kreiszeitung.de, welche Firmen neben der BSAG im VBN-Gebiet betroffen seien, müsse sich noch herausstellen. Da der Verbund sehr breit aufgestellt sei, ließe sich nicht mit Sicherheit vorhersagen, welche Unternehmen ebenfalls bestreikt werden.
BSAG streikt in Bremen: Zwei Tage lang keine Busse und Bahnen
Grund für die Arbeitsniederlegung ist den Angaben zufolge, dass die BSAG nicht zum Tarifvertrag im öffentlichen Dienst gehört. Sie hätten einen eigenen Tarifvertrag, der aktuell verhandelt wird. Im VBN würde dies auch auf mehrere der Busunternehmen zutreffen, sodass dort Streiks nicht auszuschließen sind, erklärte der Sprecher am Freitag.
Erst am vergangenen Freitag, 21. April, hatte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zum deutschlandweiten Streik aufgerufen. Auch, wenn davon die BSAG nicht direkt betroffen war, waren die Auswirkungen in der Hansestadt spürbar. An diesem Tag war das VBN-Gebiet teilweise von den Arbeitsniederlegungen betroffen, sodass sich Fahrgäste im Vorfeld informieren mussten, welche Linien bedient wurden.
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