Innenstadt

„Open Space“: Impuls auf dem Domshof in Bremen

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Die Bühne von „Open Space“ am Domshof.
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Bremen – Zum fünften Mal „Open Space“ auf dem Domshof in der Bremer Innenstadt – am Donnerstag hat die neue Saison begonnen.

In Anlehnung an die Gestaltung des Vorjahres gibt es wieder ein Bühnenprogramm mit Musik und Tanz, einen „Genusspavillon“ („Ratskeller meets Küche 13“) und das (vergrößerte) „Gartenlokal“; neu dabei sind ein Schaukel-Spielplatz und Holzhäuschen für Kinder und „multifunktionale Möbel“, so die Organisatoren. Eine neue „Stadtwerkstatt für Kinder“ beginnt dienstags ab 15 Uhr.

Die Neuheiten fächern das Angebot noch weiter auf, schließlich erhofft man sich vom „Open-Space“-Programm einmal mehr belebende Impulse für die krisengeschüttelte Bremer Innenstadt (und auch für den Domshof selbst). Die „Open-Space“-Saison dauert bis zum 15. September, drei Monate also. Der im vergangenen Jahr frisch etablierte „Feierabendmarkt“ gehört überraschend und entgegen der bisherigen Ankündigung nicht wieder zum „Open-Space“-Programm – dem Vernehmen nach ist Personalmangel bei den Marktbeschickern der Grund dafür.

Zurück zum aktuellen Programm. Am Freitag, 16. Juni, sorgt der „Open-Space“-DJ-Club ab 19 Uhr für Musik – mit Konfusia (Techno) und Finn Bonin. Jeden Sonnabend um 12 Uhr begleiten wieder die „Marktkonzerte“ auf der „Open-Space“-Bühne das Wochenmarktgeschehen auf dem Domhof – am 17. Juni mit einem Barocktrio der Hochschule für Künste: Ngating Wong (Traversflöte), Anastasia Yauzrezava (Barocklaute und Theorbe), Tim-Wai Lam (Viola da Gamba). Ebenfalls am Sonnabend, 17. Juni, aber um 18 Uhr beginnt eine Modenschau samt anschließender Party mit DJ Amohr. „Der eigens konzipierte Catwalk führt die Models über den Domshof und durch den Sitzbereich am Ratskeller-Pavillon“, heißt es vorab.

„Open Space“, finanziert mit 600.000 Euro aus dem „Bremen-Fonds“, wird im Auftrag des Wirtschaftsressorts von der Hochschule für Künste, einem Projektteam sowie der Bremer Messe- und Veranstaltungsgesellschaft „M3B“ organisiert. „Kulturelle Erlebnisse werden ein immer wichtigerer Teil der Identität einer Stadt und ihres öffentlichen Raumes werden“, so Prof. Roland Lambrette, Rektor der Hochschule für Künste. „Der ,Open Space‘ Domshof prägt nicht nur diesen besonderen Ort über den Sommer, er ist auch ein kraftvoller Impuls zur Attraktivität unserer gesamten Innenstadt“, erklärte Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) am Donnerstag.

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