Wegen Brückenabriss

Autobahn A7 und Elbtunnel: 57-Stunden-Sperrung endet wie geplant

+
Staus sind ab kommenden Freitag, 24. März 2023, in Hamburg zu erwarten. Der Grund: Wegen eines Brückenabrisses muss die A7 sowie der Elbtunnel für 57 Stunden gesperrt werden.
  • schließen

Wegen eines Brückenabrisses ist die A7 und der Elbtunnel am Wochenende für 57 Stunden gesperrt worden. Montagfrüh sollen die Arbeiten planmäßig beendet sein.

Update vom Montag, 27. März: Der Liveticker von 24hamburg.de: So ist die Lage beim Streik in Hamburg aktuell.

Update vom Sonntag, 26. März: Der Elbtunnel und die A7 werden wie geplant am Montag, 27. März, wieder voll befahrbar sein. Die Sperrung im Rahmen der dortigen Bauarbeiten befinde ich im Zeitplan, es soll keine Verzögerungen geben, berichtet der NDR mit Verweis auf eine Sprecherin der Autobahn GmbH.

Im Anschluss an die Freigabe der Strecke werden wieder alle sechs Röhren des Elbtunnels befahrbar sein, heißt es weiter. Das war zuletzt gar nicht sicher – trotz der dann abgeschlossenen Bauarbeiten: Die Gewerkschaft Verdi hatte dazu aufgerufen, den Elbtunnel zu bestreiten. Dies hätte die Sperrung von fünf der sechs Elbtunnel-Spuren bedeutet. Am Sonntag hat das Arbeitsgericht Hamburg aber entschieden, dass ein Streik wegen der erwarteten zusätzlichen Behinderungen am Mega-Streik-Tag in Hamburg nicht zulässig sei.

Erstmeldung von Mittwoch, 22. März: Hamburg – Ab Freitag, 24. März 2023, werden der Elbtunnel und die A7 in Hamburg gesperrt. Der Grund sind die Bauarbeiten für den achtspurigen Ausbau der Autobahn. Die Sperrung der A7 soll 57 Stunden anhalten, teilt die für die Strecke verantwortliche Autobahn GmbH mit.

A7 und Elbtunnel gesperrt: 57-Stunden-Stau-Chaos erwartet – Umleitung empfohlen

Die Sperrung der A7 und des Elbtunnels betrifft die rund 15 Kilometer lange Strecke zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Volkspark und Hamburg-Heimfeld. Am Freitag, 24. März 2023, um 19 Uhr soll die Sperrung in beiden Richtungen eingerichtet werden. Sie soll bis Montag, 27. März, 5 Uhr bestehen bleiben. Die Autofahrer in Hamburg werden also mit diesem und anderen Bauprojekten weiter geplagt.

Die entsprechenden Zufahrten in dem Bereich sollen bereits eine Stunde vorher nicht mehr befahrbar sein. Auch die Auffahrt Hamburg-Stellingen Richtung Süden wird demnach schon eine Stunde vor der Vollsperrung nicht mehr befahrbar sein. Es könnte also mal wieder zu Verkehrsbehinderungen kommen. Und das, obwohl doch Hamburger im Schnitt bereits etwa 56 Stunden pro Jahr im Stau warten.

Staus in Hamburg zu erwarten: Brücke wird über Behringstraße abgerissen

In der Zeit der Zufahrtensperrung soll unter anderem der zweite Teil der massiven Brücke über die Behringstraße abgerissen werden. Zuvor müssen zunächst Schutzeinrichtungen und eine Verkehrszeichenbrücke zurückgebaut werden, die auch den Not-Halt für die Höhenkontrolle des Elbtunnels steuert. Auch muss die Autobahn nach dem Ende der Abbrucharbeiten wieder für den Verkehr vorbereitet und Schutzeinrichtungen sowie Verkehrszeichenbrücke wieder aufgebaut werden.

Sollte es in der Nacht zu Sonntag sehr kalt werden, müsste zudem noch Zeit für den Winterdienst eingeplant werden. Für die Bauarbeiten ist der Einsatz von viel Wasser nötig. Sollte das gefrieren, muss die Autobahnmeisterei den Angaben zufolge zunächst für eisfreie Straßen sorgen.

Der die A7 querende Verkehr auf der Behringstraße wird bereits seit einigen Tagen über eine Tunnelzelle geführt, die ein Element des im Bau befindlichen Lärmschutztunnels Altona sein wird.

Elbtunnel und A7 werden gesperrt: Strecke sollte großräumig umfahren werden

Die Autobahn GmbH empfiehlt, die gesperrte Elbtunnel-Strecke großräumig zu umfahren und auf unnötige Fahrten zu verzichten. Sollte sich eine Tour durch das betroffene Gebiet nicht vermeiden lassen: Die großräumige Umleitung während der Vollsperrung führt über die A1, die A21 und die B205. Vor allem Pendlern werde der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr oder Tage im Homeoffice empfohlen.

Mit der 57-Stunden-Sperrung werden gleichzeitig auch andere Projekte aus dem Februar umgesetzt. „Durch die Zusammenlegung der Projekte konnte eine komplette Vollsperrung im Februar bereits vermieden werden“, sagte eine Sprecherin der Autobahn-GmbH. Die A7 gehört zu den meistbefahrenen Autobahnen in Deutschland. Rund 120.000 Fahrzeuge passieren täglich den Elbtunnel. (Mit Material der dpa)

Kommentare