VonKevin Goonewardenaschließen
Die Bauarbeiten an dem Wolkenkratzer in der Hafencity kommen schneller voran, als gedacht. Wird der Elbtower jetzt zwei Monate früher fertig als geplant?
Hamburg – Die Bauarbeiten am Elbtower kommen schneller voran, als geplant. Das teilte Bauherr Timo Herzberg am Dienstagabend, 22. November 2022, bei einer Veranstaltung im Hamburger Hafenclub mit. Bliebe es dabei, dann würde der Wolkenkratzer, der mit 245 Metern zu den höchsten Häusern seiner Art in Europa gehören soll, auch früher als geplant fertiggestellt werden. Die Kritiker des XXL-Vorhabens beruhigt diese Neuigkeit allerdings nicht.
| Name: | Elbtower Hamburg |
| Bruttogeschossfläche: | 160.000 m² |
| Höhe: | 245 Meter |
| Bauzeit: | 2021-2025 |
| Baukosten: | Voraussichtlich 950 Millionen Euro |
Elbtower Hamburg: Bereits zwei Drittel vermietet – Bauarbeiten gehen besser voran, als erwartet
Denn sie zweifeln an der Finanzkraft des Bauherren „Signa Prime Selection“, dessen Chef Timo Herzberg ist. Der gab sich bei der Veranstaltung aber entspannt und verwies darauf, dass der Bau des Elbtowers durch seine Firma vorfinanziert sei und das Bauwerk trotz der hohen Kosten, die jetzt schon höher sind als die der Elbphilharmonie, fertiggestellt werden würde. Mittlerweile stehe schon das Fundament, zwei Drittel der Folgebauaufträge seien vergeben.
Auch bei der Vorvermietung sei man beim Elbtower schon weiter als viele andere seiner Art: „Er ist schon zu über 50 Prozent in Bezug auf seine Gesamtfläche vor-vermietet. Das ist sehr viel, drei Jahre vor Fertigstellung“, so Herzberg. Vielleicht werden die Gäste auch schon früher als geplant den Ausblick von der Bar, die sich in 225 Metern Höhe befinden wird, über die Stadt und den Hamburger Hafen genießen können. Denn die Fertigstellung könnte sogar zwei Monate eher als zum anvisierten Termin im Jahr 2025 erfolgen.
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Fertigstellung unter Umständen schon früher als gedacht: Elbtower Hamburg soll kein CO₂ freisetzen
Das Gebäude soll laut dem Bauherren darüber hinaus kein CO₂ freisetzen. Sorgen sollen dafür unter anderem die verwendeten Baustoffe, zum Beispiel die im ganzen Gebäude verlegten Teppiche aus Kokosfasern. Die Wärme des Elbtowers soll der Projektseite zufolge aus Abwärme, Fernwärme und Produktionswärme gespeist werden; der verwendete Strom soll zudem aus regenerativen Quellen bezogen werden und 100 Prozent ökologisch sein.
Rubriklistenbild: © SIGNA-Chipperfield/dpa

