Polizei ermittelt

Familienvater stirbt bei Badeunfall im See „Hinterm Horn“

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Ein harmonischer Familienausflug endet tragisch, als ein 35-jähriger Mann im See „Hinterm Horn“ ertrinkt. Trotz intensiver Rettungsversuche wird er tot geborgen.

Hamburg – Ein Familienausflug nimmt ein tragisches Ende: Als eine Frau ihren Ehemann als verschollen meldet, rücken Polizei und Feuerwehr mit umfangreichen Einsatzkräften zu einem See in Allermöhe aus. Kurz danach steht die traurige Realität fest: Die Rettungsteams entdecken den regungslosen Körper des 35-Jährigen unter der Wasseroberfläche.

Tragischer Familienausflug: Ehemann ertrinkt in Allermöhe See

Die Ehefrau bemerkte das Verschwinden ihres Ehepartners am Sonntag, 11. Juni, gegen 17:45 Uhr. Vorher war der 35-jährige Mann wohl alleine in den „Hinterm Horn“ See zum Schwimmen aufgebrochen. Die Retter aus Hamburg begannen ihre Suche an der Oberfläche und in der näheren Umgebung nach dem Verschwundenen – doch ohne Erfolg.

Die Taucher fanden den leblosen Mann im Wasser. (Symbolbild)

Anschließend erweiterten Taucher die Suche unter Wasser – mit tragischem Ergebnis. Sie entdeckten den regungslosen Körper des Vermissten. Notärzte versuchten, den Mann wiederzubeleben – allerdings ohne Erfolg. Kurz darauf wurde sein Tod offiziell festgestellt. Wie die Polizei weiter mitteilte, schließt die Kriminalpolizei Fremdeinwirkung aus.

Tod in Allermöhe: Familienvater stirbt bei Badeausflug, keine Hinweise auf Fremdverschulden

Um den Unfallort abzusichern, waren insgesamt 18 Polizeifahrzeuge vor Ort. Dies war notwendig aufgrund der zahlreichen Badegäste und Gaffer am See, die die Absperrung erschwerten. Dennoch gab es keine Beeinträchtigungen des Einsatzes. Nur einen Tag zuvor hatten Einsatzkräfte einen toten Schwimmer aus der Elbe geborgen, der zuvor mehrere Tage verschollen war.

Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Hinterbliebenen des am Sonntag Verstorbenen, einschließlich der zwei Kinder des Paares. Die Ehefrau des Toten gab gegenüber der Polizei an, dass ihr Gatte kein erfahrener Schwimmer gewesen sei. Die weiterführenden Untersuchungen in diesem Fall dauerten am Montag, 12. Juni, noch an.

Rubriklistenbild: © Elias Bartl

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