VonJakob Kochschließen
Elias Bartlschließen
Plötzlich Stau: In Hamburg haben am Vormittag Klima-Aktivisten von Extinction Rebellion die Kennedybrücke in der Innenstadt blockiert.
Update vom 21. Dezember, 10:37 Uhr: Das ging schnell: Knapp 20 Minuten nach Start der Aktion hat die Polizei Hamburg die Blockade aufgelöst. Eine Frau wollte sich gerade festkleben – hatte schon den Sekundenkleber an der Hand – doch die Beamten reagierten schnell. Jetzt stehen die Aktivisten mit Schildern neben der Straße – und der Verkehr fließt wieder.
Mit der Aktion auf der Kennedybrücke zeigt sich Extinction Rebellion nach eigenen Angaben solidarisch mit den Aktivisten der „Letzten Generation“: „Wir kleben am Leben und wünschen uns ab Weihnachten 2023 eine fossil- und atomfreie Zukunft. Deswegen tragen wir heute Weihnachtsmützen, weil wir noch an eine überlebensfähige Zukunft glauben“, heißt es in einer Mitteilung.
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Klima-Aktivisten blockieren Kennedybrücke in Hamburg: Extinction Rebellion sorgt für Stau
"Klimaschutz ist kein Verbrechen!" @xrebellion_hh blockiert.
— Extinction Rebellion Deutschland (@ExtinctionR_DE) December 21, 2022
Wir kleben am Leben und wünschen uns ab 2023 eine fossil- und atomfreie Zukunft, weil wir noch an eine überlebensfähige Zukunft glauben.
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Erstmeldung vom 21. Dezember, 10:14 Uhr: Hamburg – Mehrere Menschen haben am 21. Dezember 2022 den Verkehr auf der Kennedybrücke lahmgelegt. Die Brücke nahe dem Jungfernstieg trennt Außen- und Binnenalster und gilt als eine der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt. Viele Autofahrer reagieren genervt – ein lautes Hupkonzert erfüllte den betroffenen Straßenzug. 24hamburg.de ist vor Ort.
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Die Gruppe Extinction Rebellion sorgt in Hamburg immer wieder für aufsehenerregende Aktionen – und genervte Autofahrer. So fabrizierten die Klima-Aktivisten vergangenes Jahr ein Stau-Chaos auf dem Neuen Pferdemarkt, nachdem sie die Stresemannstraße blockiert hatten.


