VonSebastian Petersschließen
Am 7. März 2024 treten Beschäftigte im Luftsicherheitsbereich der Flughäfen Frankfurt und Hamburg in den Streik, gefordert werden höhere Löhne.
Update am Dienstag, 5. März 2024, um 19:02 Uhr: Aufgrund eines Streiks hat der Hamburger Flughafen alle Abflüge für Donnerstag gestrichen, was sowohl Passagiere als auch Flugverbindungen erheblich beeinträchtigt. Betroffen sind insgesamt 284 Flüge mit rund 36.000 Passagieren. Passagiere werden gebeten, sich bei ihrer Fluggesellschaft über Streichungen und Umbuchungsmöglichkeiten zu informieren.
Streik am Hamburg Airport – sämtliche Abflüge gestrichen
Erstmeldung am Dienstag, 5. März 2024, um 15:33 Uhr: Hamburg – In einer bereits angespannten Mobilitätssituation aufgrund des angekündigten Bahnstreiks ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) nun auch das Personal im Luftsicherheitsbereich an den Flughäfen Frankfurt und Hamburg zu ganztägigen Streiks am kommenden Donnerstag, den 7. März 2024, auf.
Streik am Flughafen Hamburg – Bodenpersonal tritt zum Streik an
Die Auswirkungen dieser Maßnahme betreffen direkt die Personen- und Warenkontrollen, die Frachtkontrolle sowie Servicebereiche, was zu erheblichen Verzögerungen im Luftverkehr führen dürfte.
Streik am Flughafen Hamburg
Ver.di hat zu einem Streik am Donnerstag, den 7. März 2024, aufgerufen.
Der Aufruf zum Streik erfolgt nach fünf erfolglosen Tarifverhandlungsrunden mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS), in denen keine Einigung über die Forderungen nach höheren Löhnen für die bundesweit rund 25.000 Beschäftigten der Branche erzielt werden konnte.
[Mehr News finden Sie in unserer brandneuen 24hamburg-App, jetzt im verbesserten Design, mit mehr Personalisierungs-Funktionen. Für iPhone-User – Für Android-User. Sie nutzen begeistert Telegram? Auch dort hält Sie 24hamburg.de ab sofort über einen neuen Telegram-Kanal auf dem Laufenden.]
Die Streiks sollen den Arbeitgebern signalisieren, dass das zuletzt vorgelegte Angebot, das eine stufenweise Anhebung der Stundenlöhne um insgesamt 2,70 Euro über 24 Monate vorsieht, als unzureichend betrachtet wird. „Das ist nach zwei Jahren weniger, als wir für ein Jahr gefordert haben. Das reicht nicht“, kritisiert Ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper. Auch am Flughafen Frankfurt wird die Arbeit niedergelegt.
Ver.di fordert mehr Lohn für die Arbeitnehmer
Ver.di fordert eine Erhöhung des Stundenlohns um 2,80 Euro, höhere Funktionszulagen und Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Überstunde, mit dem Ziel, den Kaufkraftverlust der Beschäftigten durch die hohe Inflation auszugleichen. Die starken Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Energie haben insbesondere für die unteren Lohngruppen spürbare finanzielle Belastungen zur Folge.
„Unser Ziel bleibt, den Kaufkraftverlust der Beschäftigten dauerhaft auszugleichen“, unterstreicht Pieper die Notwendigkeit der Forderungen. Er betont zudem die Wichtigkeit, die Arbeit der Luftsicherheitskräfte finanziell attraktiv zu gestalten, um dringend benötigte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.
Während die Tarifparteien planen, die Verhandlungen in der sechsten Runde am 20. März 2024 fortzusetzen, bereiten sich Reisende und Frachtunternehmen auf mögliche Verzögerungen und Ausfälle vor.
Hinweis: Der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.
Rubriklistenbild: © Daniel Bockwoldt/dpa

