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Der Musikförderpreis der Musik- und Kulturstiftung Werra-Meißner wird wieder vergeben. Junge Musiker sind wieder zum mitmachen eingeladen.
Eschwege – Es wird wieder musiziert. Die Musik- und Kulturstiftung Werra-Meißner lädt junge Musiker im Alter von sechs bis 19 Jahren nach der Pandemie-Pause zu einem Musikwettbewerb am 17. und 18. November ein. Es gibt attraktive Preise zu gewinnen. Ab sofort und bis zum 18. September kann man sich bewerben.
Der Musikförderpreis der Musik- und Kulturstiftung Werra-Meißner wurde bis zur Corona-Pause bereits dreimal ausgetragen. Jeder im Alter von sechs bis 19 Jahren, der im Werra-Meißner-Kreis wohnt, darf mitmachen. Bei den vergangenen Ausgaben stellten sich etwa jeweils 30 Solisten der Jury. Am 17. und 18. November werden die Musiker, die nicht bei der Musikschule Werra-Meißner angemeldet sein müssen, den drei bis vier Juroren vorspielen. Dabei gibt es keine Knallhart-Urteile der Juroren. „Die jungen Musiker sollen etwas mitnehmen aus der Beurteilung“, sagt Ulrich Bernhardt, Leiter der Musikschule Werra-Meißner.
„Viele trauen sich inzwischen nicht in die Öffentlichkeit“
Gestartet wird in vier Gruppen, die nach Alter zusammengestellt werden. Die Sechs- bis Achtjährigen, die Neun- bis Zwölfjährigen, die 13- bis 15-Jährigen und die 16- bis 19-Jährigen treten gegeneinander an. „Wichtig ist, dass die Kinder und Jugendlichen wieder lernen, sich auf den Punkt vorzubereiten“, erklärt Bernhardt den Sinn hinter dem Wettbewerb.
Die Pandemie mit Lockdowns habe dazu geführt, dass viele nur im stillen Kämmerlein ihrer Musik nachgegangen sind oder Videos ins Netz gestellt haben, „Viele trauen sich inzwischen nicht in die Öffentlichkeit, das muss man auch erst wieder lernen.“ Denn nach dem Vorspiel vor der Jury gibt es auch noch ein Konzert. Am Sonntag, 19. November, um 11 Uhr werden die Bestplatzierten jeder Gruppe im Eschweger E-Werk auch vor Publikum auftreten.
Die Musikstile sind in diesem Jahr erstmals gemischt. Klassik ist genauso möglich, wie Rock, Pop oder Jazz. Auch die Instrumente sind frei wählbar: Blas- oder Streichinstrumente, Klavier oder die eigene Stimme sind denkbar. Vorspielen kann man Originale oder Bearbeitungen. Der Wettbewerb findet im Saal der Musikschule statt. Begleitungen, live oder als Halb-Playback, sind erlaubt. In der jüngsten Altersklasse werden zwei Stücke von etwa fünf Minuten Länge gefordert.
Geld- und Sachpreise winken
Die Neun- bis Zwölfjährigen sollen zwei Stücke aus unterschiedlichen Epochen spielen, die zusammen nicht länger als zehn Minuten dauern. Gruppe drei muss in seinen 15 Minuten auch ein langsames Stück präsentieren. Und die Ältesten zeigen drei Stücke aus mindestens zwei unterschiedlichen Epochen. Eines davon sollte ein langsames Stück sein. Für den Vortrag haben sie maximal 15 Minuten Zeit.
Einen Anreiz hat die Musik- und Kulturstiftung Werra-Meißner auch parat. „Zusammen mit Sponsor EAM winken den Siegern Sach- und Geldpreise sowie Stipendien für Musikunterricht an der Musikschule Werra-Meißner“, berichtet Stiftungsvorsitzender Stefan Reuß. Die EAM vergibt außerdem einen Sonderpreis.
Anmeldung: Über das Büro der Musikschule oder direkt auf der Homepage der Stiftung mkswm.de. Die Anmeldung muss bis zum 18.9.2023 bei der Musikschule eingegangen sein. Von dort gibt’s dann auch eine Bestätigung und den Zeitplan. Die von Michael Kreißler gestalteten Flyer und Poster sind inzwischen auch an die Schulen herausgegangen. (Tobias Stück)