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Joshua Bär
Sebastian Richter
Christian Reinartz- Robin Kunze
Niklas Hecht
Die am Montag (3. Juli) gefundene Weltkriegsbombe wurde noch am selben Tag gesprengt. Hunderte Menschen mussten dafür ihre Häuser evakuieren.
+++ 19.01 Uhr: Die gefundene Weltkriegsbombe ist erfolgreich gesprengt worden. Dennoch bleibt nun die Frage, weshalb eine deutsche Bombe im Luftraum über dem Kreis Offenbach abgeworfen wurde.
+++ 18.33 Uhr: Inzwischen sind alle Streckensperrungen wieder aufgehoben. Alle Anwohner können wieder nach Hause gehen, heißt es von der Stadt Offenbach.
+++ 17.52 Uhr: Aufatmen in Offenbach und Umgebung: Die Bombe ist gesprengt. „Die Brandbombe wurde erfolgreich vom Kampfmittelräumdienst gezündet und damit entschärft“, heißt es von der Stadt Offenbach.
+++ 17.20 Uhr: Die Räumung ist inzwischen abgeschlossen. „Die Entschärfung steht kurz bevor - es kann zu einem Knall kommen“, heißt es von der Stadt Offenbach.
+++ 16.34 Uhr: Die Evakuierung nach dem Bombenfund schreitet weiter voran. Inzwischen kreist über dem gesperrten Waldgebiet ein Hubschrauber der Polizei, wie die Stadt Offenbach berichtet. „Die Polizei bittet dringend darum, den Waldbereich zwischen OF, Heusenstamm und Gravenbruch umgehend zu verlassen“, heißt es weiter. „Die Gefahr ist zu groß, wenn es nachher zur kontrollierten Zündung kommt.“
+++ 15.29 Uhr: Wie die Stadt Offenbach auf dem eigenen Twitter-Kanal mitteilt, hat die Stadt Heusenstamm für ihre betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner ein Bürgertelefon eingerichtet. Erreichbar ist dieses unter 06104 6071009. Dort können auch Transporte für mobilitätsbeschränkte Personen angemeldet werden. Die Evakurieren dort laufe bereits.
Bombenfund zwischen Offenbach und Heusenstamm - Brennbare Flüssigkeit läuft am Fundort aus
+++ 14.32 Uhr: Am Bombenfundort bei Offenbach läuft eine brennbare Flüssigkeit aus. Das berichtet die Stadt Offenbach auf Twitter. Deswegen habe der Kampfmittelräumdienst entschieden, die Bombe „heute so früh wie möglich“ kontrolliert zu sprengen. Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke werde fortlaufend über den Einsatz informiert, heißt es weiter. Bei den Betroffenen bittet er um Geduld und Verständnis.
+++ 14.15 Uhr: Es gibt Informationen zum Evakuierungsradius. Rund 750 Meter um die Fundstelle an der Gaststätte Wildhof wird geräumt, zur Übersicht hat die Stadt eine Karte veröffentlicht. Die A3, die auf einem veröffentlichtem Bild der Stadt noch knapp im Radius liegt, muss nicht gesperrt werden. Ein Großteil des Gebiets liegt im Wald, auf Offenbacher Gebiet sind nur drei Wohngebäude betroffen. In Heusenstamm erfasst der Radius ein Wohngebiet mit „rund 1.000 bis 1.500“ gemeldeten Personen.
Laut der Stadt Heusenstamm sind folgende Straßen betroffen: Zeisigweg, Lerchenstraße, Finkenstraße, Ostpreußenstraße (nur die geraden Hausnummern), Karlsbader Straße sowie die Breslauer Straße. Die Häuser dort müssen bis 17 Uhr geräumt sein. Betroffene sollen bei Freunden oder Bekannten unterkommen, als Alternative steht das Kulturzentrum Martinsee in der Martinseestraße 2 zur Verfügung.
+++ 13.55 Uhr: Die Evakuierung in Heusenstamm hat begonnen. Das berichtet die Stadt Offenbach auf Twitter. Damit dürfe der Wald zwischen Offenbach, Heusenstamm und Gravenbruch nicht mehr betreten werden. Der gesamte Waldbereich soll weiträumig gemieden werden. Die Behörden informieren die Bevölkerung zudem mittels der Warn-Apps.
Bombenfund: Kontrollierte Sprengung geplant - Evakuierung von bis zu 1000 Personen
+++ 12.45 Uhr: Das weitere Vorgehen im Fall der im Offenbacher Süden entdeckten 250-Kilogramm-Brandbombe wurde von der Stadt mitgeteilt. Da eine Entschärfung aufgrund des noch aktiven Zünders nicht möglich sei, soll die Weltkriegsbombe am frühen Montagabend (3. Juli) kontrolliert gesprengt werden.
Der Flugverkehr wird aufgrund der Sprengung eingestellt, da sich das Gebiet in der Einflugschneise des Flughafen Frankfurt befindet. Der Sicherheitsradius zum Fundort beträgt laut Stadt 750 Meter. Daher müssen drei Gebäude in Offenbach sowie ein Wohngebiet in Heusenstamm geräumt werden. Die Polizei spricht von bis zu 1000 Personen, die evakuiert werden müssen.
Für die kontrollierte Zündung der Brandbombe würden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. So informiert die Stadt, dass 75 Tonnen Sand zum Dämpfen der Explosion an den Fundort gebracht werden. Zusätzlich sollen große Wassersäcke, die von der Feuerwehr befüllt werden, auf den Sandmassen platziert werden.
250-Kilo-Bombe zwischen Offenbach und Heusenstamm entdeckt
Erstmeldung vom Montag, 3. Juli, 11.15 Uhr: Auf einer Wiese in der Nähe der Gaststätte Wildhof im Offenbacher Süden ist eine 250-Kilogramm-Brandbombe entdeckt worden, wie die Stadt Offenbach am Montag (3. Juli) mitteilte. Der Kampfmittelräumdienst, die Feuerwehr und das Ordnungsamt sind vor Ort.
Laut Angaben der Stadt handelt es sich bei der entdeckten Brandbombe um ein deutsches Fabrikat. Die Dietzenbacher Straße wurde vorübergehend zwischen der Wildhof-Kreuzung und dem Müllheizkraftwerk gesperrt. Das Müllheizkraftwerk ist weiterhin geöffnet, während der Sperrung der Dietzenbacher Straße ist die Zufahrt allerdings nur von Offenbach kommend möglich.
Die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes würden die Bombe freilegen, um festzustellen, ob diese einen Zünder hat oder nicht. Ob es eine Evakuierung geben muss, sei laut ersten Informationen der Stadt noch nicht sicher. Die Stadt Offenbach informiert über ihren eigenen Twitter-Kanal sowie auf www.offenbach.de laufend über die weitere Entwicklung.
Im Offenbacher Süden wurde eine 250-Kilogramm-Brandbombe gefunden. Kampfmittelräumdienst, Berufsfeuerwehr #Offenbach und Ordnungsamt sind vor Ort. Die Dietzenbacher Straße wird in Kürze zwischen der Wildhof-Kreuzung und dem Müllheizkraftwerk vorübergehend gesperrt.
— Stadt Offenbach (@Stadt_OF) July 3, 2023
Bereits im April wurde die Bevölkerung aufgrund eines vermeintlichen Bombenfunds alarmiert. Damals handelte es sich bei der Entdeckung in Offenbach-Rumpenheim jedoch um einen falschen Alarm. (nhe/rk)
Rubriklistenbild: © Stadt Offenbach






