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Prognose sieht Frankfurt deutlich wachsen: Fast 70.000 Menschen mehr erwartet

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Nach einer neuen Prognose wird die Einwohnerzahl Frankfurts bis zum Jahr 2045 auf über 843.000 ansteigen. Gleichzeitig steigt das Durchschnittsalter.

Frankfurt – Frankfurt wächst. Diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu, wurde nun aber mit neuen Zahlen untermauert und bis zum Jahr 2045 statistisch durchgerechnet. Das teilte die Stadt Frankfurt am Dienstag (16. Mai) mit. Die Bevölkerungsverluste aus den Corona-Jahren seien Mitte 2022 ausgeglichen worden, sodass Frankfurt aktuell bereits über 760.000 Einwohnerinnen und Einwohner zähle. Die für Statistik zuständige Dezernentin Eileen O‘Sullivan verkündet: Bereits in fünf Jahren soll die Marke von 800.000 überschritten werden.

Im Jahr 2035 sollen es nach der jetzt vorliegenden neuen Bevölkerungsvorausberechnung über 827.000 Einwohnerinnen und Einwohner sein, zehn Jahre später über 843.000. Die deutsche Bevölkerung Frankfurts werde in diesem Zeitraum um rund 24.000 Einwohnerinnen und Einwohner zunehmen. Ein deutlich größerer Zuwachs von über 66.000 Personen wird für die ausländische Bevölkerung erwartet. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung soll von 29,9 Prozent auf 34,5 Prozent am Ende des Berechnungszeitraums steigen.

Die Einwohnerzahl Frankfurts wird bis zum Jahr 2045 auf über 843.000 ansteigen.

Frankfurts Bevölkerung wächst – und ihr Durchschnittsalter steigt

Zudem steige das Durchschnittsalter im Berechnungszeitraum sowohl bei der deutschen Bevölkerung von 41,40 im Jahr 2021 auf 42,33 im Jahr 2045 als auch bei der ausländischen Bevölkerung von 40,24 auf 41,28 im Jahr 2045. Der Verjüngungseffekt der 2000er Jahre durch die verstärkte Zuwanderung sei damit nicht mehr gegeben.

Pendler in Frankfurt: Die Metropole ist tagsüber eine Millionenstadt.

„Die Alterung der Bevölkerung ist unübersehbar“, sagt die O’Sullivan. Die Altersgruppen hätten sich im Laufe der Jahre verschoben, sodass es in Zukunft einen starken Anstieg in der Altersgruppe der über 67-Jährigen geben werde. „Dies ist auf die große Gruppe der Babyboomer zurückzuführen“, erklärt die Dezernentin. (cas)

Rubriklistenbild: © Martin Moxter/Imago

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