Digitalpakt mit neuem Schwerpunkt

Mittel zur digitalen Schulausstattung ausgeschöpft / Anschlussfinanzierung geplant

Hochtaunus - Die Mittel aus dem „Digitalpakt Schule“, mit dem der Bund Länder und Gemeinden in den vergangenen Jahren bei Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur unterstützt hat, sind wie berichtet ausgeschöpft. Daher stellte Joachim Heinrich (Grüne) in der jüngsten Sitzung des Kreis-Schulausschusses die Frage nach einer Anschlussfinanzierung. „Das Land sieht eine Fortführung des Digitalpakts vor“, erläuterte Sascha Bastian, Fachbereichsleiter Schule und Betreuung beim Hochtaunuskreis. 2025 werde pausiert, da dann noch die letzten Mittel verausgabt würden. Von 2026 an werde dann ein neuer Schwerpunkt gesetzt. Im Zentrum solle dann die pädagogische Weiterentwicklung stehen, also etwa die Schulung der Lehrkräfte, und nicht mehr die Ausstattung der Schulen mit Geräten. Das sei dann weniger die Aufgabe des Schulträgers. „Aber wir unterstützen weiter“, sagte Bastian. Die genaue Ausgestaltung des künftigen Digitalpakts stehe derzeit jedoch noch nicht fest. Auf Nachfrage Heinrichs bestätigte Bastian, dass die Instandhaltung der beim ersten Digitalpakt angeschafften Geräte künftig allein aus dem Kreishaushalt finanziert werden müsse.

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