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Razzia gegen Drogenhändlerring: Polizei findet Drogenberge und nimmt Verdächtige fest

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In mehreren Städten in Hessen durchsucht die Polizei Wohnungen und findet Drogen, Waffen und Schmuck. Vier Tatverdächtige sind in Haft.

Frankfurt - Schlag gegen Drogenkriminalität: Im Rahmen einer langwierigen und intensiven Ermittlung fanden am Donnerstag (13. Juli) Durchsuchungen in Wohnungen und Räumlichkeiten von sechs Männern und einer Frau im Alter zwischen 24 und 41 Jahren statt. Die Aktion erstreckte sich über Raunheim, Mörfelden-Walldorf, Riedstadt, Dreieich, Langen, Frankfurt und sogar in die Schweiz. Moderne Technologie wurde während der Ermittlungen eingesetzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Bei den Durchsuchungen in ganz Hessen wurden insgesamt etwa 40 Kilogramm Haschisch, rund 42 Kilogramm Marihuana, über 14 Kilogramm Amphetamin, über 15 Kilogramm Ecstasy mit dem Aufdruck „Blue Punisher“, circa 130 Gramm Crystal Meth, 8 Kilogramm Streckmittel sowie hochwertige Armbanduhren und rund 100.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. Darüber hinaus stellte die Polizei mehrere Schusswaffen, Mobiltelefone, luxuriöse Gegenstände und Schmuck sicher. Zwei Autos, eine Immobilie und insgesamt 16 Bankkonten wurden ebenfalls von den Ermittlern gepfändet.

Die Polizei hat bei einer großangelegten Razzia kiloweise Drogen, zahlreiche Wertgegenstände und einige Waffen sichergestellt.

Drogenrazzia in Hessen: Polizei nimmt Tatverdächtige fest

Vier der Tatverdächtigen im Alter von 24, 30, 35 und 37 Jahren wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Darmstadt vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Sie wurden daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die übrigen Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt. Allen sieben Tatverdächtigen stehen nun entsprechende Strafverfahren bevor.

Die aktuellen strafprozessualen Maßnahmen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft basieren auf der Auswertung von Mobilfunkdaten im Rahmen eines separaten Ermittlungsverfahrens aus dem Jahr 2021. Bereits damals wurden einige der nun erneut verdächtigten Personen untersucht. Dabei ergab sich der Verdacht, dass die Beteiligten unter anderem eine Tonne Marihuana, jeweils 500 Kilogramm Haschisch und Amphetamin, vier Kilogramm Kokain, 1 Kilogramm Crystal Meth und 5000 Ecstasy-Tabletten in die Bundesrepublik eingeführt und dabei einen Gewinn von mehreren Millionen Euro erzielt haben könnten. Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern weiterhin an. (spr)

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung bearbeitet und vor der Veröffentlichung von Redakteur Sebastian Richter sorgfältig geprüft.

Rubriklistenbild: © Polizeipräsidium Südhessen

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