Dubai-Schokolade

Dubai-Schokolade auch in Hann. Münden angekommen: Trend-Nascherei in Märkten beliebt

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Die Dubai Schokolade erfreut sich auch in in Hann. Münden großer Beliebtheit.
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Der Süßigkeiten-Trend der Dubai-Schokolade ist auch in den Märkten in Hann. Münden angekommen. Diese berichten von schnell vergriffenen Tafeln.

Die sogenannte Dubai-Schokolade ist in den vergangenen Wochen zu einem echten Internetphänomen und vielerorts zum Verkaufsschlager geworden. Die aus Vollmilchschokolade, Pistaziencreme, Sesammus und Teigfäden bestehende Schokolade hat durch Beiträge auf der Kurzvideoplattform TikTok eine enorme Bekanntheit erlangt. Seit geraumer Zeit gibt es die Kreation in deutschen Supermärkten zu kaufen, auch in Hann. Münden ist der Trend mittlerweile angekommen.

Im Edeka-Markt im Wiershäuser Weg wird die Süßigkeit angeboten. Inhaber Betram Daube teilt mit, dass der Ansturm gerade in der Anfangszeit enorm gewesen wäre. „Die Leute haben hier angerufen“, sagt Daube. Und das, obwohl die Schokolade mit einem Preis von 7 bis 15 Euro für teilweise nicht einmal 100 Gramm durchaus nicht billig sei. Vor allem junge Leute hätten für eine schnelle Leerung der Regale gesorgt.

Immer mehr Influencer-Produkte

Dabei sei es gerade am Anfang schwer gewesen, überhaupt Lieferungen der Schokolade zu bekommen. Teilweise sei eine erfolgte Lieferung innerhalb weniger Stunden vergriffen gewesen.

Das Aufkommen von Produkten, die durch Influencer auf Social-Media vermarktet werden, habe laut Daube in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Seien es Energy-Drinks, Tiefkühlpizza oder eben die Dubai-Schokolade. Der Ansturm bei der Schokolade sei aber der bisher „krasseste“.

Großer Ansturm, trotz hoher Preise

Auch Andre Riethmüller, Inhaber der Rewe-Filiale in der Quedlinburger Straße, spricht davon, dass die Schokolade immer mal wieder im Laden vorrätig wäre, insofern es die Liefersituation zulasse – und zu horrenden Preisen. Trotzdem sei die Schokolade, wenn sie vorrätig war, auch genauso schnell wieder weg gewesen. „Das ist wie mit allen Dingen, die auf Social-Media gehyped sind“, sagt Riethmüller.

Selbstverständlich wisse auch der Hersteller um den Ansturm auf das Produkt, woraus sich der Preis erklären ließe. Der Verkaufspreis ergäbe sich laut ihm also auch aus dem hohen Einkaufspreis, der entsprechend der Nachfrage und des geringen Angebotes angesetzt wäre. Es dauere seine Zeit, bis Produktionskapazitäten ausreichend vorhanden wären.

Dann geht Riethmüller davon aus, dass sich die Preis- und Liefersituation in nächster Zeit entspanne. Auch er selbst habe die Schokolade bereits probiert, eine Kollegin sogar selbst welche hergestellt. Geschmacklich können beide Inhaber die Schokolade empfehlen.

Kritik der Lebensmittelprüfer

Einige importierte Dubai-Schokoladen sind bei Tests des Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamts Stuttgart negativ aufgefallen. So habe man in einigen Proben von importierten Schokoladen Verunreinigungen, Fremdfett oder Farbstoffe feststellen können. Bei einer stichprobenartigen Abnahme seien zudem in einigen Tafeln erhöhte Schimmelpilzgiftwerte festgestellt worden. Weitere Tests seien jedoch nötig, um die Lage einzuschätzen.

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