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Parken, Kapazität und Sitzplan an und in der Festhalle Frankfurt

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In die Festhalle Frankfurt auf dem Messegelände passen 15.000 Menschen. Hier finden Sie alles Wichtige zu Sitzplan, Programm, Parkplätzen und Geschichte.

Frankfurt – Die Festhalle Frankfurt gehört neben dem Deutsche Bank Park und der Jahrhunderthalle zu den größten Veranstaltungsorten in der Stadt. Sie gehört zum Messegelände und wurde 1909 eröffnet. Damals war sie der größte Kuppelbau Europas. In ihrer Geschichte war die Festhalle auch schon Soldatenquartier und Impfzentrum.

NameFesthalle Frankfurt
Kapazität15.000 Besucher:innen
AdresseLudwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main
BetreiberMesse Frankfurt Venue GmbH
Eröffnung19. Mai 1909
ArchitektFriedrich von Thiersch/MAN
Höhe40 Meter
Parken an der Festhallein Parkhäusern in der Nähe

Das Programm der Festhalle

Heute wird die Festhalle Frankfurt für Konzerte, Messen und andere Großveranstaltungen genutzt. Seit 2003 laufen die Sportler:innen beim Frankfurt Marathon über einen roten Teppich in der Festhalle ins Ziel. Außerdem gibt es jährlich das Internationale Festhallen-Reitturnier kurz vor Weihnachten. Das aktuelle Programm findet sich auf der Website.

Sitzplan und Kapazitäten in der Festhalle Frankfurt

Insgesamt passen bis zu 15.000 Menschen in die Festhalle Frankfurt. Der erste und der zweite Rang sind fest bestuhlt. Im Innenraum ist auch eine Bestuhlung möglich. Den Saalplan sieht man bei den meisten Ticketanbietern bei der Buchung. Die Kapazität der Festhalle verteilt sich folgendermaßen:

  • Innenraum: unbestuhlt bis zu 10.000 Menschen, bei Reihenbestuhlung 4880 Gäste
  • 1. Rang: 3163 fest installierte Sitzplätze
  • 2. Rang: 1866 fest installierte Sitzplätze

Parken an der Festhalle Frankfurt

Die Festhalle selbst hat keinen offiziellen Parkplatz, das Parkhaus Messeturm ist jedoch direkt nebenan. Folgende Parkhäuser am nächsten an der Festhalle:

  • Parkhaus Messeturm: je angefangene Stunde 4,30 Euro, Tagesmaximum 43 Euro. Konzerttarif: 15 Euro pauschal. 917 Stellplätze. Durchgängig geöffnet. Durchfahrtshöhe: 2 Meter.
  • Parkhaus Congresscenter/Maritim: je angefangene Stunde 4,30 Euro, Tagesmaximum 43 Euro. Konzerttarif: 15 Euro pauschal. 461 Stellplätze. Durchgängig geöffnet. Durchfahrtshöhe: 2 Meter.
  • Parkhaus Skyline Plaza: erste Stunde kostenlos, jede weitere Stunde jeweils zwischen 1,50 und 3 Euro, Tagesmaximum 27 Euro. 2.400 Stellplätze. Durchgängig geöffnet. Durchfahrtshöhe: 2 Meter.
  • Parkhaus Q-Park Westend Gate: je angefangene Stunde 4,10 Euro, Tagesmaximum 39 Euro. 610 Stellplätze. Durchgängig geöffnet. Durchfahrtshöhe: 1,85 Meter.
  • Parkhaus Hotel Mövenpick: je angefangene Stunde 4,30 Euro, Tagesmaximum 43 Euro. 133 Stellplätze. Durchgängig geöffnet. Durchfahrtshöhe: 2 Meter.

Für Besucher:innen mit Wohnmobil empfiehlt die Festhalle, einen Campingplatz zu nutzen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Anreise zur Festhalle Frankfurt

Im Ticket für eine Veranstaltung in der Festhalle ist in der Regel auch ein Ticket für den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) enthalten. Das Ticket gilt für die An- und Rückreise in der 2. Klasse ab fünf Stunden vor Konzertbeginn bis zum Betriebsschluss. Die U-Bahn-Station und die Straßenbahnhaltestelle „Festhalle/Messe“ sind direkt vor dem Eingang „City“ der Festhalle. Der Eingang „Süd“ befindet sich gegenüber des Einkaufszentrums Skyline Plaza in der Brüsseler Straße.

Die Festhalle Frankfurt auf dem Messegelände

Mit der U-Bahn-Linie U4 in Richtung Bockenheimer Warte und den Tram-Linien 16 und 17 kommt man vom Frankfurter Hauptbahnhof direkt zur Festhalle.

Abendkasse und Garderobe

Die Abendkasse öffnet etwa 1,5 Stunden vor Veranstaltungsbeginn. Es gibt eine bewachte Garderobe, die zwei Euro kostet. Es gibt keine Schließfächer, deshalb sollten Gäste keine großen Taschen mitbringen. Bei manchen Veranstaltungen nimmt der Sicherheitsdienst zu große Taschen in Verwahrung.

Geschichte der Festhalle Frankfurt seit der Eröffnung 1909

Eröffnet wurde die Festhalle Frankfurt mit dem „3. Wettstreit Deutscher Männergesangsvereine“ in Gegenwart von Kaiser Wilhelm II am 19. Mai 1909. Im Ersten Weltkrieg nutzten die Militärverwaltung die Festhalle als Kleiderkammer und Soldatenquartier, schreiben die Betreiber auf der Website der Festhalle.

In den 1930er Jahren nutzten die Nationalsozialisten:innen die Festhalle für Propaganda-Veranstaltungen. Während des Pogroms im November 1938 sammelten die Nazis jüdische Menschen vor der Deportation in Gefängnisse und Konzentrationslager in der Festhalle, schreiben die Betreiber auf ihrer Website.

Die Festhalle im Zweiten Weltkrieg

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Festhalle als Material- und Munitionslager genutzt. 1940 brannte die Festhalle aus, laut der offiziellen Webseite „wahrscheinlich“ durch Sabotage. Bei Luftangriffen auf Frankfurt wurde die Festhalle weiter stark beschädigt. Nach Kriegsende besetzte die amerikanische Armee das Messegelände. Die erste Messe nach dem Krieg fand 1948 statt.

Die Kultband Kiss – hier zu sehen Bassist Gene Simmons (links) und Gitarrist Ace Frehley – in der Frankfurter Festhalle am 9. März 1999

In den 1960er und 1970er Jahren fanden zunehmend Konzerte von Pop- und Rockgrößen in der Festhalle Frankfurt statt. Berühmte Künstler:innen, die dort performten, waren unter anderem die Rolling Stones, Kiss oder Led Zeppelin, später die Scorpions, Genesis oder Pink Floyd.

Große Stars, die in der Festhalle spielten

1986 wurde die Halle modernisiert. Seitdem traten Stars wie Prince, Santana, David Bowie, Tina Turner, Bruce Springsteen, Bon Jovi, aber auch Opern-Stars wie Luciano Pavarotti oder der Magier David Copperfield auf. Ab 2007 wurde die Fassade umfassend saniert.

Das Impfzentrum in der Festhalle in Frankfurt am Main.

Während der Corona-Pandemie wurde die Festhalle als Impfzentrum genutzt. (anki)

Rubriklistenbild: © Messe Frankfurt GmbH/Pietro Sutera

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