Agentur sieht konjunkturellen Anstieg der Arbeitslosigkeit

Arbeitslosenzahl steigt im Raum Hann. Münden

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Die Zahl der Arbeitssuchenden ist angestiegen (Symbolbild).
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Die Arbeitslosenzahl ist im Geschäftsstellenbezirk Hann. Münden der Agentur für Arbeit gestiegen

Landkreis Göttingen – Sowohl im Landkreis Göttingen als auch im Landkreis Northeim stieg die Zahl der Arbeitslosen laut Arbeitsagentur an.

Das gilt für die Entwicklung im Vergleich zum Vormonat, aber auch mit Blick auf die Entwicklung gegenüber Juli 2022. Beide Landkreise gehören zum Agenturbezirk Göttingen. Im Landkreis Northeim stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Juni um 122 (3,1 Prozent) auf insgesamt 4121. Damit waren 114 Menschen und damit 2,8 Prozent mehr arbeitslos als vor Jahresfrist. Die Arbeitslosenquote beträgt 5,9 Prozent und liegt damit 0,2 Prozentpunkte über dem Juli-Wert 2022. Deutlicher fällt der Anstieg im Landkreis Göttingen aus, sowohl gegenüber Juni als auch gegenüber dem Vorjahresmonat. Im zurückliegenden Monat waren im Landkreis Göttingen 11 378 Menschen arbeitslos gemeldet.

Das waren 514 (4,7 Prozent) mehr als im Juni und 1778 (18,5 Prozent) mehr als im Juli 2022. Die Arbeitslosenquote liegt hier bei 6,6 Prozent, was laut Agentur einem Plus von einem Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Im Geschäftsstellenbezirk Hann. Münden der Arbeitsagentur ist die Arbeitslosigkeit von Juni auf Juli um 49 auf 1179 Personen gestiegen. Das waren 152 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 5,4 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich noch auf 4,7 Prozent.

Dabei meldeten sich im Geschäftsstellenbezirk Hann. Münden 236 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 24 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 186 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Seit Jahresbeginn gab es laut Göttinger Agentur insgesamt 1611 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 209 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 1460 Abmeldungen von Arbeitslosen.

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juli um 17 Stellen auf 513 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 8 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Juli 59 neue Arbeitsstellen, 18 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 514 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 98. (Thomas Schlenz)

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