Bürgerservice

Frankfurter Bürgerämter brauchen Personal

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Das Bürgeramt Zeil 3 eröffnet im März wieder.
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Die Behörde zieht zurück an die Zeil 3, hat dort mehr Platz, aber für besseren Service fehlen die Stellen.

Das Bürgeramt in der Zeil 3 wird im März wieder öffnen. In den nächsten Tagen wird der Umzug von den Räumen an der Lange Straße, die als Übergangslösung genutzt wurden, beginnen. Diese Termine nannten Dezernentin Eileen O’Sullivan (Volt) und die Amtsleiterin Lisa Rühmann am Montag im Ausschuss der Stadtverordneten.

In der Zeil 3 stehen dem Bürgeramt 1000 Quadratmeter mehr als vor der Sanierung zur Verfügung. Auch mehrere Zweigstellen des Bürgeramts in den Stadtteilen wurden in den vergangenen Monaten umgebaut, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Allerdings kann das Bürgeramt diese Plätze derzeit nur zum Teil besetzen. Denn zahlreiche beantragte Planstellen in der Behörde wurden von der Stadtpolitik bisher nicht genehmigt. An den Tagen, an denen Leistungen des Amts ohne Termin wahrgenommen werden können, würden manche Menschen mehrere Stunden warten, um an die Reihe zu kommen, sagte Lisa Rühmann. Die Termine an den übrigen Tagen seien fast immer ausgebucht.

Derzeit sind knapp 350 Beschäftigte im Frankfurter Bürgeramt tätig. 87 Prozent der Stellen sind besetzt. Um den Service zu verbessern, beantragt das Amt seit Jahren neue Planstellen. 98 dieser Stellen seien nicht genehmigt worden. Personaldezernent Bastian Bergerhoff (Grüne) bestätigte die „hochgradig angespannte Situation“. Diese gebe es bei allen Ämtern. Die Kommunen müssten immer mehr Aufgaben bewältigen, ohne dafür das notwendige Personal zu haben.

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