VonJutta Rippegatherschließen
Bei aller Digitalsierung darf die Sicherheit nicht vergessen werden. Der Kommentar.
Es sieht so aus, als ob der Hackerangriff an der Uniklinik Frankfurt im letzten Moment abgewehrt wurde. Was für eine Horrorvorstellung, wenn es Kriminellen gelungen wäre, Zugang zu sensibelsten personenbezogenen Daten zu bekommen. Zu Details über den Gesundheitszustand namentlich genannter Patientinnen und Patienten. Zu Fakten, die der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen. Auch zur Macht, eine lebenswichtige Einrichtung lahmlegen zu können.
Scherbenhaufen
Ein Hoch auf den Mitarbeiter, der die Unregelmäßigkeiten entdeckte; das Internet konnte rechtzeitig abgestellt werden. Zurück bleibt ein organisatorischer Scherbenhaufen, die Beschäftigten verschwenden wertvolle Zeit an Fax & Co. Und abermals die Bestätigung, dass öffentliche Einrichtungen besonders beliebte Angriffsziele von Hackern sind. Ein weiteres prominentes Beispiel war die Universität Gießen.
Offensive
Nicht alleine bei der Digitalisierung hängen Deutschlands Hochschulen und Behörden gnadenlos hinterher. Da bedarf es einer Offensive, die auch für die IT-Sicherheit gilt. Die Uniklinik ist noch mal mit einem blauen Auge davongekommen.
