In seiner Eröffnungsrede zum Fuldaer Wirtschaftstag hat IHK-Präsident Christian Gebhardt ein Umsteuern bei der Energiepolitik gefordert.
Fulda - „Die Energiepreise in Deutschland müssen wieder wettbewerbsfähig werden“, sagte Gebhardt laut Redemanuskript. Es dürfe nicht sein, dass ein deutscher Mittelständler viermal so viel für den Strom bezahle wie sein französischer Wettbewerber.
Fulda: IHK-Präsident fordert Umsteuern bei Energiepreisen
„Die deutsche und natürlich auch die Fuldaer Wirtschaft ist zu der, aus meiner Sicht absolut notwendigen, Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft bereit. Aber das geht nur, wenn das Angebot an Stromerzeugung – vor allem aus erneuerbaren Energien – massiv ausgeweitet und so der Strom in der Breite günstiger wird“, sagte Gebhardt.
Der Fuldaer Wirtschaftstag in der Orangerie steht in diesem Jahr unter dem Motto Resilienz. Mehrere Referenten beleuchten verschiedene Facetten des Thema.
Mit Blick auf die Energiepolitik verwies Fuldas IHK-Präsident Gebhardt auf ein Papier der Deutschen Industrie- und Handelskammer. Diese spreche sich für ein dreistufiges Konzept aus einer Entlastung der Unternehmen bei Umlagen und Stromsteuer, der Einführung einer Strompartnerschaft, bei der langfristige Stromlieferverträge zwischen Anlagenbetreibern erneuerbarer Energien und Stromverbrauchern geschlossen werden und einer weitergehenden Entlastung für hochenergieintensive Unternehmen aus.
Einen ausführlichen Bericht über den Wirtschaftstag und die dort diskutierten Themen lesen Sie im E-Paper der Fuldaer Zeitung (Samstag). (zen)