Hessens neuer Innenminister Roman Poseck (CDU) ist am Montag bei seinem Antrittsbesuch beim Polizeipräsidium Osthessen mit Polizeipräsident Michael Tegethoff und den Mitarbeitern ins Gespräch gekommen.
Fulda - „Eine Aufklärungsquote von 67,5 Prozent zeugt von der hohen Kompetenz und der extrem guten Arbeit, die hier am Polizeipräsidium Osthessen geleistet wird“, sagte Roman Poseck, Innenminister in der schwarz-roten Landesregierung, bei seinem Antrittsbesuch beim Polizeipräsidium Osthessen in Fulda.
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„Die mehr als 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten eng mit den Sicherheitsbehörden, den Kommunen sowie den politischen Verantwortungsträgern zusammen und stärken damit die Sicherheitsstrukturen vor Ort“, so Poseck.
Fulda: Innenminister Roman Poseck lobt Polizeipräsidium Osthessen
Als Beispiele für das gute Zusammenspiel zwischen den osthessischen Polizisten und den regionalen Partnern nannte Poseck die ruhig verlaufende Landesgartenschau 2023, die störungsfreien Fastnachtsumzüge in Fulda und zuletzt die erfolgreiche Suche nach dem zweijährigen Georg in Rotenburg. Poseck dankte allen Polizistinnen und Polizisten „für ihren Einsatz und für ihr Engagement, um die objektive Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken“.
Zum Jahresende 2023 startete die osthessische Präventionsinitiative im Zuge der landesweiten Kampagne „Gemeinsam Sicher in Hessen“ für die osthessische Region. „Regional.Informiert.“ bedeutet, dass sich die Polizei verschiedenen Schwerpunktthemen der polizeilichen Präventionsarbeit widmet und die Bevölkerung mit regionalem Bezug aufklären wird.
Darüber hinaus sind bereits die Kommunen Hünfeld, Bebra, Rotenburg, Fulda, Alsfeld und Schlitz Teil des KOMPASS-Programms. Die Kommune Neuhof ist zudem KOMPASS-Partner, und der Bahnhof Fulda ist seit Dezember 2023 KOMPASS-Bahnhof.
Innenminister Poseck hebt Bedeutung von Präventionsprogrammen hervor
„Ich begrüße die Teilnahme der Kommunen an dem Erfolgsprojekt KOMPASS. So gelingt es uns, Hessen noch sicherer zu machen. KOMPASS ist ein wichtiger Baustein des kürzlich gestarteten Sofortprogramms ‚Innenstadtoffensive gegen Kriminalität‘, das sich auf die größeren Städte in Hessen konzentriert. Auch die Stadt Fulda ist Teil dieses Programms, so dass sich auch das Polizeipräsidium Osthessen gemeinsam mit allen anderen Flächenpräsidium an den Maßnahmen beteiligen wird. Ziel ist es, den Kontrolldruck zu erhöhen und damit Kriminalität wirkungsvoller zu bekämpfen“, so Innenminister Poseck.
Poseck auch zu Gast im Fuldaer Stadtschloss
Am Rande seines „Antrittsbesuchs“ in Osthessen hat der neue hessische Innenminister Roman Poseck nicht nur das Polizeipräsidium Osthessen in Fulda, sondern auch Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) im Stadtschloss besucht. Poseck nutzte das Treffen laut Mitteilung der Stadt Fulda „für einen intensiven Austausch mit dem OB, der zugleich amtierender Präsident des Hessischen Städtetags ist.
„Dabei standen neben hessenweiten Themen auch Fragen mit Fulda-Bezug im Mittelpunkt, wie zum Beispiel die perspektivische Weiterentwicklung des Polizeipräsidiums Osthessen oder auch das Feuerwehrwesen. Ein weiterer Punkt waren auch die Vorbereitungen für den Hessentag 2026“, heißt es in der Mitteilung.
Im Rahmen seines Besuches machte sich Poseck auch mit dem Programm „Digital Native“ vertraut. Digital Native wurde im Frühjahr 2021 im Polizeipräsidium Osthessen ins Leben gerufen und ist ein Präventionsprogramm, dessen Ziel es ist, Kindern und Jugendlichen über die Erziehungsinstanzen den verantwortungsbewussten Umgang mit sozialen Medien zu vermitteln und bei entsprechenden Verstößen strafrechtliche Konsequenzen aufzuzeigen.
„Die hessische Landesregierung geht mit #HessengegenHetze bereits seit über vier Jahren konsequent gegen Hass und Hetze im Netz vor. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Über die Gefahren und Grenzen müssen wir daher insbesondere die Jüngsten aufklären. Dazu gehören Inhalte zum Cybermobbing, sexualisierte Gewalt im Internet und Hatespeech. Das Programm ist ein Erfolgsprojekt, das im zweiten Schulhalbjahr nun hessenweit in allen 15 Schulamtsbezirken umgesetzt werden soll. Damit gelingt es uns, Kinder und Jugendliche im Umgang mit dem Internet bereits in den Schulen zu sensibilisieren“, erklärte Innenminister Roman Poseck abschließend. (lio, ch)
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