Heiße Schlitten, kaltes Wetter: „fulda.mobil.erleben“ zeigte zahlreichen Besuchern viele Innovationen
Sie wird zu einer Tradition, und sie wird zu einer Marke: Die Mobilitätsschau „fulda.mobil.erleben“ in der Innenstadt war trotz kühler Witterung wieder ein Anziehungspunkt für alle, die sich für Autos, aber auch andere Fahrzeuge interessieren.
Fulda - Viele tausend Besucher waren neugierig auf Neuheiten am heimischen Automobilmarkt. Da wurde zur Probe gesessen, unter die Motorhaube geguckt oder ein Handyfoto geschossen. Die Besucher durften angesichts historischer Schätzchen träumen, verwundert Neuheiten wie motorisierte Dreiräder betrachten oder sich von Hightech-Autos in Erstaunen versetzen lassen.
„fulda.mobil.erleben“ zeigte zahlreichen Besuchern viele Innovationen
Werner Deisenroth, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses, zeigte sich schon vor Beginn voller Vorfreude: „Das ist eine gute Gelegenheit für uns und unsere Kollegen, sich zu präsentieren“. Und sein Kollege Dr. Klaus Sorg sah die Veranstaltung als ein Instrument zu informieren und der Verunsicherung der Kunden entgegenzuwirken. Zusammen mit dem verkaufsoffenen Sonntag sei das ein „gutes Paket“.
Fotostrecke: Tag zwei von „fulda.mobil.erleben“ - verkaufsoffener Sonntag
Zur Eröffnung am Samstagmittag gab es strahlende Gesichter und strahlenden Sonnenschein. „Man kann jetzt nach dem dritten Mal von einer Tradition sprechen“, freute sich Haldun Tuncay, Geschäftsführer des veranstaltenden Verlagshauses Parzeller. „Wir machen es mit der Region für die Region“, hob er den Unterschied zu den ganz großen Automessen hervor. Er freute sich aber auch, dass ein Unternehmen wie Tesla, welches im osthessischen Raum noch nicht so präsent sei, angeklopft habe, um bei fulda.mobil.erleben dabei sein zu dürfen.
Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) verwies darauf, dass die Idee für die Schau während der Corona-Zeit entstanden sei. „Das zeigt, dass auch in der Krise gute Ideen entstehen“. Mobilität sei gerade für den ländlichen Raum wichtig, so der OB; dieses Thema werde häufig zu sehr unter ideologischen Gesichtspunkten diskutiert.
Schon das Interesse an der Eröffnung war groß: Etwa 50 Personen aus Politik und Wirtschaft, aber einfach nur Interessierte schlossen sich einem Rundgang über die zum „Mobilitätsschaufenster“ gewandelte Innenstadt vom Bonifatiusplatz bis zur Bahnhofstraße an.