Sabrina Weckerlin wird 2024 wieder als Päpstin Johanna zu erleben sein. In der Neuinszenierung des spotlight-Musicals spielt sie im kommenden Sommer die Hauptrolle. Es ist ein Charakter, mit dem Musicalstar sehr eng verbunden ist.
Fulda - „Die Päpstin“ nach dem Roman von Donna W. Cross ist eine der ganz großen Erfolgsproduktionen des Fuldaer Unternehmens. 2011 wurde es im Schlosstheater der Barockstadt uraufgeführt, seitdem lockte das Stück zehntausende Besucherinnen und Besucher an. 2024 nun wird es wieder aufgelegt – in einer Neuinszenierung inklusive vier neuer Songs.
Fulda: Musicalstar Sabrina Weckerlin kehrt als Päpstin zurück
Und es steht fest: Sabrina Weckerlin, deren Karriere untrennbar mit Fulda und der wissbegierigen und mutigen Johanna verstrickt ist, kehrt in dieser Rolle in ihre „zweite Heimat“ zurück. So nennt sie, die bis Mitte Oktober noch als Disneys Eiskönigin Elsa in Hamburg auf der Bühne steht, die Barockstadt Fulda. Unserer Zeitung stand die 37-Jährige nun Rede und Antwort.
Liebe Sabrina Weckerlin, Sie kehren 2024 in Ihrer Paraderolle als Päpstin nach Fulda zurück. Können Sie in Worte fassen, was das für Sie bedeutet?
Wahnsinnige Freude und großes Herzklopfen. Freude natürlich, in meine zweite Heimat Fulda zurückzukehren, und Herzklopfen, diese wundervolle Geschichte, die mich schon so lange begleitet, in einem neuen Gewand zu erzählen.
Darauf zielt meine zweite Frage ab: Das Musical ist im kommenden Jahr mit neuen Songs und in einer neuen Inszenierung zu erleben. Können Sie dazu schon was verraten? Und was wünschen Sie sich für diese Rolle?
Ich kann nur so viel verraten, dass Dennis Martin nochmals Musik geschrieben hat, und bis dato habe ich leider auch noch nichts davon gehört. Aber ich glaube, es ist kein Geheimnis, wenn ich sage, dass Dennis einfach unfassbar grandiose Songs schreibt. Ich kann es kaum erwarten, sie zu hören und dann natürlich auch zu singen.
Die Uraufführung des Musicals wird dann 13 Jahre her sein. Wie hat die Bühnenfigur der Johanna sich in den bisherigen Spielzeiten Ihrer Meinung nach verändert?
Es liegt, denke ich, in der Natur der Sache, dass sich Stücke bei Wiederaufnahmen immer ein klein wenig verändern. Zum einen durch die wechselnden Darsteller, die die Rollen verkörpern, und zum anderen natürlich, weil immer versucht, wird Dinge zu verbessern.
Johanna hat in all den Jahren viele verschiedene Richtungen eingeschlagen, und auf vielen durfte ich sie begleiten. Ich hab ihr immer gewünscht, dass die Portion Herz und Leidenschaft bei ihr bleiben. Und ich denke, dass ist bis zur letzten Spielzeit der Original-Inszenierung in Hameln auch so gewesen.
Sie selbst haben seit damals viel erlebt, viel durchgemacht, und Sie sind als Hamburger Eiskönigin Elsa sehr bekannt geworden. Ich habe Sie oft in TV-Shows und Talkrunden gesehen. Wie könnten sich all diese Erfahrungen in Ihrer „neuen“ Johanna widerspiegeln?
Das kann ich zu diesem Zeitpunkt gar nicht beantworten. Für mich ist es erstmal ein Geschenk, einen Charakter neu zu entdecken und zu formen, den ich so gut kenne und auch sprichwörtlich mit zum Leben erweckt habe. Aber ja, 13 Jahre sind eine lange Zeit, auch ich habe mich auch weiterentwickelt, und das gilt es nun zu erforschen: wie meine Johanna nun ihre Geschichte anders und eben mit der Sabrina von heute erzählt.
Sie nehmen in ein paar Wochen Abschied von Elsa und werden zunächst in München als Marian in „Robin Hood“ zu sehen sein. Was ist sonst noch geplant, bis Sie wieder in Fulda sein werden?
Urlaub! Haha! Elsa fordert mich schon auf vielen verschiedenen Ebenen, und ich muss mal einen Gang langsamer schalten. Geplant ist, auf jeden Fall noch dieses Jahr eigene Musik zu veröffentlichen und Anfang des Jahres auch noch eigene Konzerte zu geben. Im
Dezember feiere ich auch mit meiner Original-Cast von „Next to normal – Fast Normal“ zehnjähriges Jubiläum im Stadttheater Fürth. Und im Dezember habe ich noch zwei sehr große Konzerte, über die ich leider noch nicht sprechen darf. Also weiß ich noch nicht, ob das mit dem einen Gang runter schalten überhaupt so klappt.
Service
„Die Päpstin“ wird vom 31. Mai bis zum 28. Juli 2024 in einer Neuinszenierung von Regisseur Gil Mehmert mit neuem Bühnenbild, neuen Kostümen, neuen Szenen und inklusive vier neuer Songs im Fuldaer Schlosstheater zu erleben sein. Karten für die Vorstellungen gibt es in allen Geschäftsstellen unserer Zeitung.