VonSebastian Richterschließen
Der Samstag in Hessen wird wieder heiß. Am Abend entlädt sich die Schwüle in schweren Gewittern.
Kassel - Die angenehmen Temperaturen in Hessen haben nur kurz gehalten: Nachdem das Wetter seit Mittwoch (12. Juli) einigermaßen erträglich war, meldet sich zum Wochenende der Hitzesommer zurück. Auch die Unwetter sollen wieder kommen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet.
Zunächst zeigt sich das Wetter von einer Seite, wie man sich einen angenehmen Sommer vorstellt. Die Höchstwerte in Hessen liegen zwar mit knapp unter 30 Grad in einem noch im Rahmen des Erträglichen, allerdings hat das am Samstag schon wieder ein Ende. Bei Temperaturen zwischen 28 und 33 Grad ziehen am Vormittag immer mehr Wolken auf, wie der DWD berichtet. Gebietsweise komme es auch zu schauerartigem Regen. Am Nachmittag werden die Niederschläge wahrscheinlicher, stellenweise gebe es kräftige Schauer und teilweise Starkregen und Hagel. Zudem kann es lokal bei Regen und Gewitter zu schweren Sturmböen kommen.
Unwetter in Hessen: Wetterlage beruhigt sich am Sonntag wieder
Am Sonntag ist der Spuk wieder vorbei, so die Wetterexperten vom DWD. Zwar werde es wechselnd bewölkt, Regen gebe es aber keinen. Die Temperaturen sinken wieder auf 25 bis 28 Grad. Ähnlich startet die nächste Woche mit Höchstwerten zwischen 24 und 28 Grad. Erst einmal soll die Wetterlage dann stabil blieben - was auch kein Ende der Trockenheit bedeutet.
Insgesamt bleibt der Sommer 2023 einer der heißesten jemals in Deutschland gemessenen. Das bekräftigt Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net. Schon nach der ersten Hälfte des Jahres 2023 sei dieser Sommer bei den Durchschnittstemperaturen „ganz vorne mit dabei“, so Jung. Tendenziell setzt sich dieser Trend im restlichen Juli fort. Auch im Ausblick auf die nächsten Wochen kann Jung keine Entwarnung geben: Voraussichtlich bleibe es weitestgehend trocken, Regen bleibt eine Seltenheit, heißt es vom Wetterexperten. (spr)
Die extremen Wetterlagen auf der ganzen Welt wurzeln in der Klimakrise. Einen Großteil der Emissionen verursachen Superreiche - der wohlhabenden Jugend scheint das aber eher egal zu sein.
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