VonHanning Voigtsschließen
Die Zahl aktiver junger Unternehmen im Bundesland steigt im Jahr 2022 auf mehr als 1500 an.
Die hessische Start-up-Szene wächst weiter. Wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte, sei die Zahl aktiver Start-up-Unternehmen im vergangenen Jahr auf mehr als 1500 angestiegen, was einem Wachstum von sieben Prozent gegenüber 2021 entspreche. Zudem hätten neun Prozent mehr der jungen, innovativen Unternehmen im vergangenen Jahr externe Finanzmittel angezogen, sodass insgesamt mehr in hessische Start-ups investiert werde.
Diese Zahlen stammen aus einer Auswertung durch die Datenbank „Startupdetector“, die das Ministerium in Auftrag gegeben hatte. Dafür wurden Handelsregister und ähnliche Quellen herangezogen.
Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) deutete die Entwicklung auch als Ergebnis der Förderpolitik seines Hauses. Die neuen Zahlen belegten „den vitalen Gründergeist in Hessen, der auch der Pandemie getrotzt hat“, sagte Al-Wazir. „Gleichzeitig spiegeln die Zahlen den Erfolg unserer gezielten Fördermaßnahmen wider.“ Die Entwicklung bei den Start-ups sei umso erfreulicher, als die Zahl der Firmengründungen im vergangenen Jahr insgesamt zurückgegangen sei, sagte der Minister.
Wie die Auswertung von „Startupdetector“ weiter ergibt, zeichnet fast die Hälfte der aktiven Gründerinnen und Gründer gleich für mehrere Start-up-Neugründungen verantwortlich. Das sei günstig, weil auf diese Weise Wissen und Erfahrungen gleich mehreren neuen Firmen zugute kämen, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium.
Die gestiegene Zahl externer Investor:innen nannte Minister Al-Wazir „nicht nur einen Beleg für das Potenzial und die Wettbewerbsfähigkeit hessischer Start-ups, sondern auch einen Motor für zukünftige Arbeitsplatzschaffung“.
