Mieten und Wohnen

In diesen zehn hessischen Gemeinden zahlen Einwohner am meisten Miete

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Nirgendwo in Hessen sind die Mietkosten so hoch, wie in Frankfurt. Das zeigen die Zahlen des Zensus.
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Die Daten des jüngst veröffentlichten Zenus zeigen: Nirgendwo sind Mietkosten so hoch, wie in Frankfurt und im Main-Taunus-Kreis.

Frankfurt – Wohnen wird stetig teurer. Die Nachfrage an Wohnraum wächst, gleichzeitig befindet sich die Baubranche seit der Pandemie in der Krise – erhöhte Baukosten sind die Konsequenz. In Frankfurt beträgt die durchschnittliche Netto-Kaltmiete pro Quadratmeter 10,58 Euro. Hessenweit gibt es keine Gemeinde, in der Wohnen teurer ist. Das geht aus den Daten des aktuellen Zensus hervor, der erstmals seit zehn Jahren erschienen ist.

Frankfurt als Spitzenreiter: Nirgendwo in Hessen sind die Mieten teurer

Die Zenus-Daten stammen aus Erhebungen der statistischen Ämter von Bund und Ländern. Ein Blick auf die oberen zehn Gemeinden auf der 423 hessische Orte umfassenden Liste verrät: Hinter Spitzenreiter Frankfurt sind es vor allem Orte im Main-Taunus-Kreis, in denen das Wohnen in Hessen gemessen an der durchschnittlichen Netto-Kaltmiete pro Quadratmeter am teuersten ist.

Auf Platz zwei bis vier rangieren Bad Soden (10,22 Euro), Eschborn (10,14 Euro) und Königstein (10,07 Euro)- allesamt Gemeinden im Main-Taunus-Kreis. Darauf folgen Bad Homburg von der Höhe im Hochtaunuskreis (9,95 Euro), Liederbach im Main-Taunus-Kreis (9,82 Euro) und Oberursel im Hochtaunuskreis (9,81 Euro).

Die Hälfte der Gemeinden liegen im Main-Taunus-Kreis

Auf dem siebten bis zehnten Platz stehen Sulzbach im Main-Taunus-Kreis (9,81 Euro), Bad Vilbel im Wetteraukreis (9,77 Euro) und Kelsterbach im Kreis Groß-Gerau (9,62 Euro). Die Hälfte der Top-Zehn-Liste besteht demnach aus Gemeinden des Main-Taunus-Kreises.

Mehr zahlen für weniger Wohnraum: Das ist in Frankfurt Realität. Bezahlbarer Wohnraum bleibt eine Herausforderung.

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