Nachdem auf der A7 in Osthessen auf einen Lkw geschossen worden war, haben die Ermittler nun einen Tatverdächtigen festgenommen. Im Fahrzeug des 43-Jährigen wurden mehrere Waffen gefunden.
Niederaula - Nach der Schussabgabe auf einen Lkw am 23. Januar auf der A7 bei Niederaula, bei der der Fahrer glücklicherweise unverletzt blieb, „nahm die Polizei Osthessen am Montag einen 43-jährigen Tatverdächtigen aus Rumänien fest“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Staatsanwaltschaft Fulda und des Polizeipräsidiums Osthessen.
Hessen: Nach Schüssen auf Lkw - SEK nimmt 43-Jährigen fest
Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Bad Hersfeld hatten in den vergangenen Wochen intensive Ermittlungen durchgeführt. „Teil davon war eine umfangreiche und gezielte Öffentlichkeitsfahndung - insbesondere in Kreisen von Lkw-Fahrern - die letztendlich den entscheidenden Zeugenhinweis erbrachte“, so die Behörden.
In der Folge konnte der in einer Pressemeldung vom 6. Februar gesuchte blaue Lkw, aus dem heraus nach den derzeitigen Erkenntnissen der Ermittler geschossen worden war, ausfindig gemacht und der tatverdächtige Fahrer ermittelt werden.
Ein Spezialeinsatzkommando habe den Mann am Montagabend in der Nähe von Oldenburg in Niedersachsen festgenommen. „In dem entsprechenden Lkw fanden die Ermittler eine Gasdruckpistole, eine größere Menge entsprechende Stahlkugelmunition, eine Zwille mit Basaltsteinchen und eine Machete auf und stellten diese sicher“, heißt es außerdem.
Ob diese Gegenstände mit der Tat in Verbindung stehen, sei noch unklar. Auch Ermittlungen zu den Hintergründen und Umständen der Tat laufen weiter.
Der Tatverdächtige wurde am Dienstagabend der Haftrichterin am Amtsgericht in Bad Hersfeld vorgeführt. Diese erließ Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes gegen den 43-Jährigen, der im Anschluss in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde. (lio)