Wetter in Hessen

Der Sommer ist da - und er bleibt! Bis zu 26 Grad am ersten Juni-Wochenende

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Sommerfreunde aufgepasst: Bis zu 26 Grad erwartet der Deutsche Wetterdienst am kommenden Wochenende in Hessen - also bestes Wetter zum Grillen oder Schwimmen gehen.

Wiesbaden/Offenbach - Sommer, Sonne, Sonnenschein: Die Menschen in Hessen können sich laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) am Wochenende auf Sonne und Höchstwerte von bis zu 26 Grad freuen. Schon heute ist es sonnig bis wolkig bei Maximaltemperaturen zwischen 21 und 24 Grad im Norden und bis zu 28 Grad im Süden. Die Nacht zum Freitag ist zunächst gering bewölkt oder klar, in der zweiten Nachthälfte ziehen dichte Wolkenfelder auf. Mit Tiefsttemperaturen zwischen 12 und 8 Grad, im Nordhessischen Bergland örtlich bis 6 Grad.

Sommer-Wetter in Hessen: Bis zu 26 Grad am ersten Juni-Wochenende

Der Freitag startet laut dem DWD zwar stark bewölkt, im Tagesverlauf wird das Wetter aber zunehmend heiter - ideal, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen oder dem Sänger Tim Bendzko bei seinem Konzert im Fuldaer Museumshof bei dem Open-Air-Festival „Kultur.Findet.Stadt.“ zu lauschen. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 und 24 Grad mit den höchsten Werten südlich des Mains, in Hochlagen soll es maximal 17 Grad warm werden.

Die Möglichkeiten am Sommerwochenende sind vielfältig. Ob eine ausgiebige Fahrradtour, ein Besuch im Schwimmbad, auf der Landesgartenschau in Fulda, oder für alle Sportskanonen die RhönEnergie-Challenge in der Fuldaer Innenstadt: Am Samstag und Sonntag wird es nach Angaben des DWD bis zu 26 Grad warm. An beiden Tagen soll es trotz leichter Quellwolken viel Sonnenschein geben.

Auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung bestätigt: „Das erste Juni-Wochenende wird in ganz Deutschland traumhaft schön werden.“ Der Wetterexperte erwartet 14 bis 16 Sonnenstunden täglich.

Abkühlung gefällig? Ein Besuch am Badesee lohnt sich in Hessen am kommenden Wochenende.

In der nächsten Woche wird es laut Jung bei bis zu 30 Grad im Süden Deutschlands etwas wechselhafter - dort sind Schauer und Gewitter möglich, besonders rund um den Schwarzwald, die Alpen und den Bayerischen Wald. Die Wärme bleibe aber. Die berechneten Schauer und Gewitter seien allerdings mit Vorsicht zu genießen. „Die können auch ganz schnell wieder aus der Prognose verschwunden sein. Das bleibt sehr spannend“, erklärt Jung.

Flächendeckender Regen sei in der Bundesrepublik nicht in Sicht - in den meisten Landesteilen bleibe es in der nächsten Woche komplett trocken. Ab Freitag kann es laut Jung wieder trocken und freundlich in Deutschland werden. Regen wäre allerdings nützlich, sagt Jung - die Waldbrandgefahr habe bereits Stufe 3 bis 4 von 5 erreicht.

„Land unter“ heißt es laut dem Meteorologen dagegen in den kommenden 14 Tagen von Spanien über Italien bis nach Griechenland: Gewitter und Unwetter treiben dort ihr Unwesen, schuld ist ein fast stationäres Tiefdruckgebiet. „Wer aktuell dort Urlaub macht, wird beim Wetter wenig Freude haben. In den kommenden Wochen lohnt sich da eher Urlaub daheim auf Balkonien. Da ist es sonniger, trockener und wärmer als rund ums Mittelmeer.“

Rund ums Mittelmeerland kommt es teilweise zu schweren Gewittern und Unwettern. Deshalb rät der Meteorologe: „Augen auf bei der Wahl des Last-Minute-Urlaubsziels.“ Und er fasst zusammen: „Unterm Strich ist das in diesen Tagen total angenehmes Sommerwetter. Am Tag nicht zu heiß und nachts kühl genug, um selbst im Dachgeschoss schön durchlüften zu können.“

Der Wetter-Experte gibt einen Ausblick auf den Sommer diesen Jahres: „Der Sommer 2023 soll in Deutschland deutlich zu trocken und etwas wärmer als üblich ausfallen. Dagegen könnte es rund ums Mittelmeer eher ein sehr nasser und regional sogar zu kühler Sommer werden. Das sind spannende Aussichten.“ (mit dpa-Material)

Rubriklistenbild: © Christoph Schmidt/dpa

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