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81,77 Prozent: Jürgen Hahn geht in dritte Amtszeit als Bürgermeister in Rasdorf

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Landrat Bernd Woide (rechts) besuchte am Sonntagabend Jürgen Hahn in Rasdorf. Dieser wurde mit 81,77 als Bürgermeister wiedergewählt.
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Jürgen Hahn ist als Bürgermeister in Rasdorf bestätigt worden. Der 59-Jährige war alleiniger Kandidat und geht mit 81,77 Prozent der Stimmen in seine dritte Amtszeit.

Rasdorf - Im Oktober 2023 hatte der Vorstand des CDU-Gemeindeverbands Rasdorf Jürgen Hahn erneut als Bürgermeister-Kandidat vorgeschlagen. „Für uns ist das eine Entscheidung der Kontinuität“, erklärte Rasdorfs CDU-Vorsitzender Hans-Jürgen Stark damals. Hahn ist seit 2012 Bürgermeister der Gemeinde im Norden des Landkreises Fulda.

Jürgen Hahn geht mit 81,77 Prozent der Stimmen in dritte Amtszeit als Bürgermeister in Rasdorf

„Mir macht es ungebrochen sehr großen Spaß und Freude als Bürgermeister für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein. Wir haben zukunftsweisende Projekte gestartet oder sind kurz vor dem Start“, sagte Jürgen Hahn anlässlich seiner Nominierung.

„Die zurückliegenden elf Jahre haben Rasdorf verändert“, stellte Hahn auf der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes im Dezember fest, auf dem seine offizielle Nominierung als Bürgermeisterkandidat erfolgte. In dieser Zeit wurden insgesamt rund zehn Millionen Euro in unterschiedliche Projekte der Gemeinde investiert. Davon wurden 46 Prozent über Förderzuschüsse refinanziert.

Für den 59-jährigen alten und neuen Rathauschef der Point-Alpha-Gemeinde ist es wichtig, dass auch kleine Kommunen wie die seine noch lange unabhängig bleiben. „Was für unsere drei Dörfer am besten ist, wissen wir selbst am besten“, sagte Hahn im Vorfeld der Wahl gegenüber unserer Zeitung. Neben Rasdorf gehören die Orte Grüsselbach und Setzelbach zur Gemeinde.

Am Sonntag nun waren die Rasdorfer Bürger zeitgleich zur Europawahl an die Wahlurnen gerufen. 81,77 Prozent der abgegebenen Stimmen bestätigten Jürgen Hahn im Amt. 18,23 Prozent der Wähler stimmten mit Nein. Insgesamt hatten 1004 von 1289 Wahlberechtigten ihr Kreuz gesetzt.

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