VonErik Scharfschließen
Der SV Wehen Wiesbaden ist auf dem Weg zu zwei Testspielen nach Südafrika. Doch der Lufthansa-Flug ab Frankfurt endet mit einer Panne.
Frankfurt/Wiesbaden – Die vergangene Saison war für den SV Wehen Wiesbaden eine Achterbahnfahrt. Bis zuletzt hoffte der Fußball-Zweitligist, den Klassenerhalt zu sichern. Am Ende stand der bittere Abstieg in die Dritte Liga fest.
Bei der Saisonvorbereitung geht das Auf und Ab nun weiter – allerdings im Flugzeug. Denn: Auf dem Weg nach Südafrika musste der Flieger wieder zum Flughafen Frankfurt zurückkehren. Dabei war schon die Hälfte des Weges zurückgelegt worden.
SV Wehen Wiesbaden plant zwei Testspiele in Südafrika
Der SV Wehen Wiesbaden will am Donnerstag (4. Juli) gegen den Cape Town City FC sowie am kommenden Sonntag (7. Juli) gegen den Stellenbosch FC testen. Die Begegnungen mit den südafrikanischen Erstligisten sind derzeit zwar nicht in Gefahr. Dennoch müssen die Verantwortlichen umplanen.
Denn statt bereits in Kapstadt gelandet zu sein, sind die Fußballer noch auf deutschem Boden. Der Flug LH576 musste rund vier Stunden nach dem Start am Flughafen Frankfurt umdrehen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Lufthansa-Maschine bereits über dem Niger. Dort drehten die Piloten des Airbus A340-313 per U-Turn um und flogen über Algerien und Frankreich wieder nach Frankfurt zurück. Um 6 Uhr am Sonntagmorgen landete die Maschine wieder am Frankfurter Airport.
Lufthansa-Flieger muss wegen „technischen Problemen“ umdrehen
Der Verein spricht in einer Mitteilung von „technischen Problemen“ beim Lufthansa-Flieger. Wann und wie es für die Drittliga-Profis nun tatsächlich nach Südafrika geht, ist derzeit unklar. Der nächste Linienflug der Lufthansa nach Kapstadt geht erst am Montagabend (1. Juli). „Die Verantwortlichen des SVWW bemühen sich jetzt um alternative Flüge, die eine zeitnahe Ankunft in Südafrika ermöglichen“, teilte der hessische Profiklub mit. (esa)
Eine englische Influencerin lernte kürzlich den Unterschied zwischen Flughafen Frankfurt und Frankfurt-Hahn auf bittere Weise kennen.
Rubriklistenbild: © Arnulf Hettrich/Imago

