Im Einsatz für Verbesserung

Kreisschülerrat trifft sich in Beruflichen Schulen in Eschwege

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Besichtigung des neuen Makerspace-Raumes: Der Kreisschülerrat Werra-Meißner mit Kreisschulsprecher Luca Schneider (Dritter von rechts) und Kreisverbindungslehrer Thomas Sippel (Siebter von links).
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Beim Treffen des Kreisschülerrats in den Beruflichen Schulen in Eschwege haben sich die Delegierten der Schülervertretungen der Schulen im Kreis getroffen. Was besprochen wurde.

Eschwege – Sie leisten wichtige Hintergrundarbeit für alle Schülerinnen und Schüler und setzen sich für die Verbesserung des Schulalltags ein – die Delegierten der Schülervertretungen von 18 Schulen im Werra-Meißner-Kreis treffen sich einmal im Monat, um sich auszutauschen und wichtige Informationen an ihre Schulen weiterzutragen.

Am Freitag, 19. April, fand eine Sitzung des Kreisschülerrats Werra-Meißner in den Beruflichen Schulen in Eschwege statt.

Kreisschülerrat des Werra-Meißner-Kreises besichtigt Digital-Raum

Die Delegierten der Schülervertretungen konnten sich bei dem Treffen unter anderem einen Eindruck von dem neuen Makerspace machen. In diesem Raum im Gebäude der Beruflichen Schulen können Schulklassen aus dem gesamten Kreis die Digitalisierung praxisnah erleben.

„Der Raum ist ausgestattet mit 3-D-Druckern, VR-Brillen, Drohnen und vielem mehr“, sagt Lehrer Walter Malcherek, der als IT-Beauftragter mit für den Makerspace zuständig ist. Der Raum kann von jeder Schulklasse im Kreis genutzt werden.

Bei der Besichtigung begeisterte die Delegierten der Schülervertretungen besonders ein spezieller 3-D-Drucker, der in der Lage ist, Modelle aus Schokolade und Marzipan herzustellen.

„Der Makerspace bietet viel Raum für Kreativität“, sagt Malcherek. „Die Ideen für Projekte sollen dabei von den Schülerinnen und Schülern kommen.“ Eine Stickmaschine könne beispielsweise dazu genutzt werden, Abschluss-T-Shirts zu gestalten, so Malcherek.

Kreisschülerrat Werra-Meißner arbeitet an Verbesserungen für Schülerinnen und Schüler

„Als Kreisschülerrat arbeiten wir daran, den Schulalltag zu verbessern“, erklärt Kreisschulsprecher Luca Schneider. „Seien es Missstände, die wir ans Schulamt weitergeben oder interessante Neuerungen wie der Makerspace, die wir an unseren Schulen vorstellen.“

Bei den Treffen des Kreisschülerrats gehe es um den Austausch untereinander und darum, die verschiedenen Schulen im Kreis miteinander zu verknüpfen.

Themen der Treffen sind vielfältig

Auch der Kontakt zu anderen Institutionen und Personen im Rahmen schulischer Angelegenheiten werde hergestellt, so Kreisverbindungslehrer Thomas Sippel von den Beruflichen Schulen in Eschwege. „Als Kreisverbindungslehrer organisieren und begleiten wir die Sitzungen des Kreisschülerrats“, sagt Sippel.

Ihm zur Seite stehen Lehrerin Melanie Helbach und Lehrer Michael Czelinski-Uesbeck. „Das Programm der Kreisschülerratstreffen ist immer vielfältig“, erklärt Sippel. „Die Schülervertreter berichten über ihre Schulen, darüber, was verbessert werden kann. Aber auch, was gut läuft und für andere Schulen interessant sein könnte.“

Kreisschülerrat strebt stetige Verbesserung des Schulalltags an

Neben der Besichtigung des Makerspace-Raumes diskutierten die Schülervertreter die Situation des ÖPNV im Kreis. „Außerdem nehmen wir heute die Pilotfolge eines Podcasts auf, in dem es um verschiedene Berufsbilder im Kreis geht“, sagt Kreisschulsprecher Luca Schneider.

Mittels des Podcasts sollen sich die Schülerinnen und Schüler zukünftig über Berufe informieren können.

In den vergangenen Jahren seien viele positive Entwicklungen an den Schulen auszumachen, so Schneider. Aber: „Es gibt immer etwas, das besser werden kann.“

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